27. März 2021
Rahlstedt

Demokratie und Corona

Vorort-Termin im Jacobshagener Weg

Austausch über die Straßensanierung im Vorgarten Foto: rg

OLDENFELDE Geladen waren die Vertreter der Fraktionen im Regionalausschuss, drei Vertreter der Verwaltung und einige Anwohner. Gekommen zum Termin im Jacobshagener Weg waren aber mehr als 60 Anwohner. Mit Maske und Abstand – aber eben deutlich zu viele. „Das wäre für Sie ein großer Erfolg, wenn nicht Corona wäre“, sagte denn auch Michael Ludwig von der SPD.

„Es zeigt, dass es uns im Quartier nicht gleichgültig ist“, ergänzte Jürgen Schulze für die Anwohner in
Oldenfelde. Nach kurzer Diskussion gingen die meisten friedlich nach Hause. Eine kleine Gruppe blieb, um über die Sanierung von Jacobshagener Weg und Krohnsheide zu diskutieren.
Grundlage: Ein bereits überarbeiteter Plan auf dem Rasen. Streitpunkte blieben die Parkplatzsituation und die vorgesehenen Fahrradbügel auf der Straße. Diese seien überflüssig, hieß es mehrfach. Überall gebe es an den Häusern Abstellmöglichkeiten und Fahrradkeller. Eine Straße ohne abgeteilte Parkplätze sei flexibler, und die Beleuchtung sei gerade erst erneuert worden, so ein Anwohner.

Daraufhin erklärte die Verwaltung erneut, angesichts der Platzverhältnisse käme für den Jacobshagener Weg nach dem Gesetz nur ein verkehrsberuhigter Bereich infrage. Es sollten nur einige Lampen versetzt werden. Und: Es werden keine Parkbuchten gebaut, sondern nur eine farblich abgetrennte Fläche. Auch das Parken auf nur einer Straßenseite, wie jetzt praktiziert, sei möglich. Dafür sei künftig genug Platz, denn der Fußweg falle ja weg.

Das Problem bleibt der Graben, an dem zwei Abstandsflächen eingeplant sind. Dort fallen Parkplätze weg, zum Verdruss der Anwohner. Die Vertreter des Bezirksamtes sicherten eine Prüfung zu, ob eine Vertiefung des Grabens helfen könnte. Ein neuer Plan mit dem möglichen Maximum an Parkplätzen soll gezeichnet werden. Dem muss aber die Polizei zustimmen.

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