31. Dezember 2022
Schnelsen

Spannend und vielseitig

So war das erste Jahr RISE in Schnelsen

Zweimal in der Woche sind Gebietsentwicklerin Lena Faster oder ihr Kollege Simon Kropshofer zum Austausch mit Bürger/-innen in vor Ort in Schnelsen Foto: cc

SCHNELSEN Seit März sind die beiden Gebietsentwickler Simon Kropshofer und Lena Faster in Schnelsen vor Ort und im Stadtteil unterwegs, um den RISE-Prozess maßgeblich zu organisieren und zu begleiten. Schlüssel-projekte sind die Belebung der „multifunktionalen Zentren“ Frohmestraße und Roman-Zeller-Platz.

Die Frohmestraße soll wieder eine attraktive Geschäftsmeile werden, der Roman-Zeller-Platz in Burgwedel seiner Rolle als Quartiersmittelpunkt besser gerecht werden. Zusammen mit den Geldern aus dem RISE-Förderprogramm, mit EU- und Bundesmitteln wird der Bezirk in Schnelsen eine zweistellige Millionensumme investieren.

Sprechstunden werden gut angenommen

„Das erste Jahr war bunt – im positiven Sinne“, beschreibt Faster ihren Eindruck. „Wir haben uns als Gebietsentwickler willkommen gefühlt, also als würden die Menschen darauf brennen, dass hier im Stadtteil etwas passiert.“

Die Sprechstunden, die dienstags und freitags parallel zu den Wochenmarkt-zeiten im Freizeitzentrum angeboten werden, werden gut genutzt. Zum einen würden sich die Interessierten informieren, was es mit RISE auf sich hat und wie der Zeitplan aussieht. Zum anderen kommen Privatpersonen oder Engagierte bei den Vereinen mit konkreten Vorschlägen ins Büro. „Die Schnelsener machen sich zum Beispiel in lokalen Initiativen wie im Von-Herslo-Park stark“, berichtet Faster erfreut. Das sei natürlich toll, dass die Schnelsener auch so konkret werden.

Auch der Verfügungsfonds gehöre zum RISE-Prozess, weil er aus dem RISE-Topf mitfinanziert werde. Faster habe damit zwar nur indirekt zu tun, sie helfe aber dabei Anträge zu erstellen und stelle entsprechende Projekte gemeinsam mit den Antragstellern im Stadtteilbeirat vor.

Ein weiteres Schlüsselprojekt im Schnelsener RISE-Prozess ist der Umbau und die Erweiterung des Freizeitzentrums in der Wählingsallee. Hier gehen die Planungen jetzt los, umgesetzt werden die Maßnahmen voraussichtlich 2024.

Der Senat hatte im Juni 2021 für die Zentren Frohmestraße und Burgwedel in Schnelsen ein neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) beschlossen, Anfang 2022 nahmen die Gebietsentwickler ihre Arbeit im Stadtteil auf.

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