18. Juni 2022
Schnelsen

Schön zum Spazieren, aber ohne Rast

Zum Ausruhen fehlen die Bänke

Wünscht sich ein oder zwei Bänke für den Weg am Regenrückhalteecken am Schnelsener Moorgraben: Friedemann Dänhardt Foto: cc

SCHNELSEN „Ein oder zwei Bänke wären für uns beim Spazieren am Regenrückhaltebecken am Schnelsener Moorgraben ungemein nützlich“, sagt Friedemann Dänhardt. Seit 1958 wohnt der gebürtige Dresdner in Schnelsen.

Für gewöhnlich nimmt der 85-Jährige den Bus, um mit seiner Frau oder auch allein hier im Grünen zwischen Pinneberger Straße und Flagentwiet spazieren zu
gehen.

Mit seinem Gehstock schaffe er mindestens 40 Minuten, so Dänhardt. Gern käme er öfter her, aber da es auf der gesamten Strecke keine Möglichkeit zur Rast gibt, weicht er auf andere Gebiete, wie zum Beispiel das
Niendorfer Gehege, aus.

„Leider ist es uns nicht möglich, hier Bänke auf-
zustellen“, sagt Cornelia Rosenberg auf Nachfrage des Niendorfer Wochenblattes. „Die uns zur Verfügung stehenden Unterhaltungsmittel sind für die Unterhaltung der Gewässer, Sicherstellung des Abflusses und Unterhaltung von Arbeits- und Schauwegen bemessen.

Das sieht leider keine Extramittel für Bänke vor, insbesondere da dann auch Mülleimer aufgestellt werden müssten, weil wir sonst – wie an vielen anderen Stellen – leider mit einer verstärkten Vermüllung der Ufer und Gewässer zu rechnen hätten.“

Das Amt für Wasserwirtschaft wolle die Anfrage aber im Hinterkopf behalten, falls sich in Zukunft doch noch eine Möglichkeit ergebe.

Am Regenrückhaltebecken am Schnelsener Moorgraben gibt es viel zu sehen: Gerade haben sich zwei oder drei Kanadagans-Paare hier niedergelassen Fotos: cc

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