3. Juli 2021
Schnelsen

Schäbiger Radweg

Sanierung erst für 2022 geplant

Schlimmer Zustand: So sieht an der Halstenbeker Straße der Schulweg zur Julius-Leber-Schule aus Foto: bk

SCHNELSEN Der Radweg an der Halstenbeker Straße, einer der schlechtesten im Hamburger Nordwesten, soll nun erst 2022 saniert werden. Das teilte das Bezirksamt Eimsbüttel auf Anfrage mit.

Nachdem es im Winter noch geheißen hatte, dieser Weg komme im Frühjahr 2021 dran, werden die Anwohner/-innen und auch viele Schüler/-innen, die den Weg zur Julius-Leber-Schule nutzen, nun weiter vertröstet: „Frühjahr 2022“, sagt Bezirkssprecher Kay Becker. Und da noch kein Ingenieurbüro beauftragt wurde, also die Planung noch nicht begonnen hat, konnte Becker außer dem Starttermin noch keine weiteren Einzelheiten nennen.

Der Weg, der schon beim Wochenblatt-Radwegtest 2016 schlecht abschnitt, ist noch schlechter geworden. Hohe Kanten und Baumwurzeln sorgen für Sturzgefahr, der Weg ist ein einziger Flickenteppich, an ausgebesserten Stellen ist das Füllmaterial schon zum Großteil vom Regen weggespült worden – so wie hier verlockt die „Fahrradstadt Hamburg“ nicht zum Umsteigen aufs Rad. In der Julius-Leber-Schule herrscht Enttäuschung, dass gut zehn Jahre nach der Straßensanierung der Radweg nicht an der Reihe ist.

Lars Riedel, Vorsitzender des Elternrats: „Der Elternrat und die Schulleitung sind überrascht, dass das Bauvorhaben, das die Restaurierung des Radweges an der Halstenbeker Straße betrifft, um ein weiteres Jahr verschoben wurde. In den letzten Informationen, die die Schule bekommen hatte, war von einer Verschiebung nicht die Rede.”

 

Das „Testfahrzeug“ aus Lego demonstriert, wie hoch die Kanten am Radweg sind Foto: bk

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