14. Mai 2022
Schnelsen

Fest für die Schule und den Stadtteil

Julius-Leber-Schule feiert 50-jähriges Bestehen

Musik prägt den Schulalltag, und die vielen JLS-Ensembles wollen beim Fest ihr Können unter Beweis stellen Foto: Koch

SCHNELSEN Die Julius-Leber-Schule wurde vor 50 Jahren „getauft“ und feiert dieses Jubiläum mit einem großen Festtag.

Eigentlich hat die Stadtteilschule in der Halstenbeker Straße 41 insgesamt drei Gründungstage, denn sie wurde 1968 als „Gymnasium am Eidelstedter Brook“ gegründet und dann 1971 in die „Gesamtschule am Eidelstedter Brook“ umgewandelt, aus der später die heutige Stadtteilschule wurde. Den Namen Julius-Leber-Schule bekam sie 1972. Mit drei Pavillons und rund 150 Schülerinnen und Schülern war 1968 das Gymnasium gestartet, und vornehmlich die Eltern der Schule setzten sich für die Umwandlung in eine Gesamtschule ein.

Ihren Namen verdankt sie einem Widerstandskämpfer gegen die Hitler-Diktatur – Julius Leber war nach einem Schauprozess, bei dem das Urteil schon vorab feststand, im Januar 1945 hingerichtet worden.
Heute ist die Julius-Leber-Schule mit fast 1700 Schülerinnen und Schülern in 66 Klassen und einem breiten Unterrichts- und Freizeitangebot eine der größten Schulen Hamburgs. Sie ist bekannt für ihren Musik-Schwerpunkt und beeindruckende Konzerte mit ihren jungen Talenten. Geleitet wird die JLS von Peter Bulicke.

Am Donnerstag, 19. Mai, wird groß gefeiert – am Vormittag schulintern, und von 17 bis 20 Uhr ist die Öffentlichkeit eingeladen, unter anderem zu Live-Musik, Speisen und Getränken, Spielen und Präsentationen sowie einem Ehemaligen-Treffpunkt. Für geladene Gäste findet um 17 Uhr ein Festakt statt, zu dem auch Schulsenator Ties Rabe erwartet wird.

Die Anfangsjahre: So wie auf dem Kollegiumsfoto von 1977 sahen die Lehrerinnen und Lehrer in den 70ern aus Fotos: JLS

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