11. Juni 2022
Schnelsen

Eröffnung im kommenden Jahr

Bewegungsinsel im Park kommt 2023 nach Schnelsen

An den Geräten „Fitnesskombination“, „Doppelreck“, „Barren“ und „Hockerbank“ können sich Bürger/-innen an der freien Natur kostenlos fit halten und mit anderen messen Foto: cc

SCHNELSEN In anderen Hamburger Stadtteilen kann man sie schon sehen: die sogenannten Bewegungsinseln. Sie bestehen aus verschiedenen Geräten, an denen Bürger/-innen ganz unterschiedliche Übungen machen können, um sich fit zu halten – und sich beim Training mit anderen zu messen.

In Eimsbüttel gibt es bisher nur ein entsprechendes Angebot: Die Bewegungsinsel liegt zwischen dem Sportpark Eimsbüttel mit der Eisbahn Stellingen und der Wolfgang-Meyer-Sportanlage an der Hagenbeckstraße.

„Unser Ziel ist es, die Fitnessinsel im nächsten Jahr zu eröffnen,“ so Kay Becker, Sprecher des Bezirksamtes Eimsbüttel auf Nachfrage des Niendorfer Wochenblattes, ob und wann die geplante Bewegungsinsel in den Wassermannpark in Schnelsen kommt. SPD und Grüne hatten einen entsprechenden Antrag zunächst 2019 im Regionalausschuss eingebracht. „Ich freue mich sehr, dass unser wunderbarer Wassermannpark ein neues Highlight bekommen wird. 2019 und zuletzt 2021 hatte unsere SPD-Fraktion die Initiative ergriffen, derartige Bewegungsinseln zu etablieren unter anderem im Schnelsener Wassermannpark“, sagt Koorosh Armi, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion Eimsbüttel.

Parallel dazu habe der Senat ein großartiges Programm für ganz Hamburg gestrickt. Das sei ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Landes- und Kommunalpolitik, so der Lokalpolitiker.

„Ähnliche Bewegungsinseln kenne ich aus dem Stadtpark Norderstedt und ich war damals direkt begeistert, wie junge und alte Menschen gemeinsam open air Sport treiben“, sagt Armi. „Perspektivisch sollten wir solche Orte in jedem Stadtteil umsetzen.“

Fitnesstraining unter freien Himmel ist im kommenden Jahr im Wassermannpark möglich Fotos: cc

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