12. November 2022
Schnelsen

Energiesparen im Sportverein

Maßnahmen werden schon umgesetzt. Mitglieder können sich beteiligen

Die Hallenwände des HTC Blumenau wurden saniert und gedämmt Foto: cc

SCHNELSEN/NIENDORF Die Corona-Krise war für etliche Sportvereine existenzbedrohend. Nun machen ihnen die hohen Energiepreise zu schaffen. Der Hamburger Senat verspricht neue Förderprogramme. Auch die Vereine selbst suchen nach Wegen, die Kosten im Griff zu behalten.

Lichter in der Halle und im Clubheim aus, (wenn sie nicht mehr genutzt werden) und duschen nur „kurz und knackig“. So können sich die Mitglieder des Hamburger Tennis Club Blumenau (HTC) in Schnelsen daran beteiligen, den Energieverbrauch in den kommenden Monaten zu reduzieren.

„Das sind die Maßnahmen, die wir unseren Mitgliedern per Mail ans Herz gelegt haben“, berichtet Kerstin Bergmann, Vorstandsmitglied und Sprecherin des Clubs. Darüber hinaus habe sich der Verein aber in den vergangenen Wochen bereits sehr mit dem Thema befasst und einige Maßnahmen umgesetzt. So seien die Hallenwände bereits saniert und gedämmt worden, im Clubhaus wurden die Heizungsleitungen erneuert und die Duschköpfe durch eine wassersparende Alternative ausgetauscht. „Statt 30 Liter/Minute werden jetzt nur noch 12,5 Liter/Minute gebraucht“, so Bergmann. Die Temperatur in der Halle wird von 17 auf zunächst 15 Grad gesenkt, und auch die Heizung im Clubhaus wird runtergedreht.

„Beim Niendorfer Turn- und Sportverein haben wir bereits in den vergangenen Monaten mögliche Einsparpotentiale identifiziert und Einsparungen vorgenommen“, berichtet auch Ellen Pahlke, Leiterin des Sportbüros. „Auch weitere technische Umstellungen und Investitionen werden geprüft.“ Kurzfristig wurden bei den Lampen energiesparende LED-Leuchtmittel eingesetzt und es werde darauf geachtet, dass Lampen, Büro-Zubehör und weitere Geräte weniger genutzt, beziehungsweise bei Nicht-Nutzung ausgeschaltet werden.

Auf dem Parkplatz wurden energiesparende Lampen aufgestellt Fotos: cc

Auch die Temperaturen der Heizungen und der Wärmezufuhr werde reduziert, so Pahlke. Darüber hinaus werden die Öffnungszeiten der Saunas und die Temperaturen in den Schwimmbädern reduziert.

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