5. Juni 2021
Schnelsen

Ein Schub für die Quartiersentwicklung

Schnelsen wird neues RISE-fördergebiet

Mit den RISE-Fördermitteln können zwei attraktive Zentren im Geschäftsbereich der Frohmestraße und des Roman-Zeller-Platzes geschaffen werden Foto: cc

SCHNELSEN Gute Nachricht für Schnelsen: Der Senat hat den Stadtteil als neues Fördergebiet im Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) festgelegt.

Damit soll Schnelsen als attraktiver Standort für Wohnen, Arbeiten und Wirtschaft weiterentwickelt werden. Versorgungsstruktur sowie die städtebauliche, verkehrliche und soziokulturelle Infrastruktur sollen verbessert werden. Mit den RISE-Fördermitteln können zwei attraktive Zentren im Geschäftsbereich der Frohmestraße und des Roman-Zeller-Platzes geschaffen werden. „Es freut mich, dass der SPD-geführte Senat die Mittel für Schnelsen beschlossen hat. Damit bekommt Schnelsen die benötigte Unterstützung, seine Quartiere weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt SPD-Bezirks- und Bürgerschaftsabgeordnete Sabine Jansen.

Studie sah Bedarf

Dass Schnelsen Fördergebiet wird, wurde mit der sogenannten Problem- und Potenzialanalyse (PPA) ermittelt. Diese wurde im April 2020 im Auftrag des Bezirksamtes Eimsbüttel und in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Auftrag gegeben. Auf der Grundlage der Ergebnisse der PPA hat der Senat dem Antrag zugestimmt. Als nächstes wird jetzt von der Bezirksversammlung eine Stadt-Entwicklungs-Gesellschaft gesucht, die dann – voraussichtlich in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement – die nächsten Schritte organisieren wird.

Drei Fragen an …
Sabine Jansen, Bürgerschaftsabgeordnete der SPD Schnelsen

Niendorfer Wochenblatt: Schnelsen ist jetzt RISE – freut Sie das?
Sabine Jansen: Ich bin Schnelsenerin und wohne hier und habe schon als Bezirksabgeordnete gesagt, dass hier zum Beispiel der Verkehr in der Frohmestraße etwas besser gestaltet werden muss. Die Menschen sollen sich hier wohl fühlen. In Burgwedel habe ich bei der Flüchtlingsarbeit mitgearbeitet und kenne die Ecke gut. Dort wurde ich von Anwohnern gefragt, wie der Roman-Zeller-Platz – sagen wir – ‚gemütlicher‘ werden könne. Wir haben die Anträge für RISE für eine zusätzliche finanzielle Förderung auf den Weg gebracht und jetzt haben wir das Okay. Das freut mich sehr.
NW: Und wie geht’s jetzt weiter?
Jansen.: Jetzt muss die Bezirksversammlung tätig werden und ein Büro, eine Stadt-Entwicklungs-Gesellschaft suchen, die dann zusammen mit dem Quartiersmanagement die nächsten Schritte organisiert.
NW: Haben Sie als Schnelsenerin einen
besonderen Wunsch?
Jansen: Mich interessiert, wie der Nahverkehr so gestaltet wird, dass Fahrradfahrer und Fußgänger hier in der Frohmestraße gut aneinander vorbeikommen und – wenn ich einen zweiten Wunsch hätte – müsste der Roman-Zeller-Platz etwas leiser und als Aufenthaltsort für die vielen Menschen ein bisschen attraktiver gemacht werden.
NW: Wie danken
für das Gespräch.

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