10. September 2022
Schnelsen

Ein Blick in die Geschichte

Schnelsen-Archiv stellt zwei Info-Tafeln auf

Auf zwei Geschichtstafeln auf dem Schnelsener Deckel wird gezeigt und beschrieben, wie sich die Gegend entwickelt hat Foto: cc

SCHNELSEN Geschichtstafeln stehen seit neuestem auf dem Schnelsener Autobahndeckel. Darauf zu sehen sind jeweils einige Fotos und die dazugehörigen Geschichten, die dokumentieren, wie es in dieser Gegend früher aussah und wie sich die Straße verändert hat.

Dass diese Geschichtstafeln aufgestellt wurden, ist dem Schnelsen-Archiv e.V. zu verdanken. „Auf den beiden Tafeln wird die damalige Bebauung, links wie rechts der Frohmestraße, bis 1965 dargestellt“, erläutert Wolfgang Burmester, Gründer des Schnelsen-Archivs: „Im südlichen Bereich zur Ecke Vogt-Kock-Weg war die Vereins-Gaststätte von Germania-Schnelsen, genannt ‚Zur Doppeleiche‘ oder nur ‚Doppeleiche‘.“ Rechts daneben sei die alte Schmiede von Hans Schütz zu sehen, an der Frohmestraße 54 zur Ecke Jungborn.

„Auf der nördlichen Seite gegenüber der Gaststätte wuchs von 1908 bis 1965 die Schnelsener Doppeleiche. Links daneben – heute auf dem A7 Deckel – befand sich das kleine ‚Abschiedshaus‘, beziehungsweise ‚Altenteilerhaus‘. Es gehörte zu Hof Nummer 10 der Familie Lüdemann. Wiederum links davon ist der Hof Lüdemann zu sehen, der 1911 an die Familie Gätjens veräußert wurde.“ Alle passenden Aufnahmen hat Burmester aus dem Bestand des Archivs herausgesucht und mit dem Text zusammengestellt. Finanzielle Unterstützung bekam das Schnelsen-Archiv von der Bezirksversammlung Eimsbüttel, Via Solutions Nord GmbH & Co KG sowie der Erika und Ilse Töllke Stiftung.

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