25. September 2021
Niendorf

„Wir für Niendorf“ wächst weiter

Verein lud zur ersten Mitgliederversammlung

Der wiedergewählte Vorstand: Sven Trantow, Maren Gottsmann, Dagmar Timm, Konrad Hildebrand, Klaus Wichers, Nina Schrader, Ulrike Preuß (v.l.n.r.) Foto: privat

NIENDORF Zwei Monate vor dem ersten Lockdown in der Geschichte Deutschlands wurde der Verein Wir für Niendorf für das Begegnungszentrum Alte Schule am Tibarg gegründet. Vermeintlich schlechte Startbedingungen für einen Verein, in dessen Zentrum menschliche Begegnungen stehen.

Die gut besuchte erste Mitgliederversammlung am 16. September zeigte jedoch, dass auch unter Corona-Bedingungen zahlreiche Aktivitäten möglich waren. Denn die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Koordinatorinnen gingen konstruktiv und kreativ mit den Herausforderungen der Pandemie um. Neue Formate wurden entwickelt und wurden bald zu neuen Highlights wie das Open Air Kino und die Tischtennisnachmittage. Masken wurden genäht, Hausausgaben für geflüchtete Schulkinder ausgedruckt und in den Unterkünften verteilt und Lerntandems per Telefon installiert. Kunstkurse für Kinder wurden ebenso angeboten wie Fahrradkurse für Frauen und Mädchen.

Die „Außenstelle“ Tibarg 21 wurde von Maiken Wetzels, Katja Buurman und Gün Güley-Degrassi zu einem eigenen Kulturcafé „The Village“ weiterentwickelt. Der Verein hat es geschafft, seine Mitgliederzahl mit 70 fast zu verdoppeln. Der Vorstand wurde in der Wahl weitgehend bestätigt und wird noch ergänzt durch Dagmar Timm, die seit 2015 das Café „Mittenmang“ mit aufgebaut hat.
Aktuell steht auf der Vereins-Agenda, wie ein zukünftiger Standort für die Alte Schule aussehen kann und wie neue Ehrenamtliche gewonnen und alte nach der Pandemie reaktiviert werden können.

Interessierte können sich per Mail an alteschule@wirfuerniendorf.de wenden

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