25. September 2021
Niendorf

Unterkunft wird wieder neu belegt

In der Kollaustraße ziehen erneut Geflüchtete ein

Die Unterkunft Kollaustraße soll wieder genutzt werden Foto: mf

NIENDORF Im Sommer sollte die Wohnunterkunft in der Kollaustraße 15 endgültig die Türen schließen, nun wird sie kurzfristig doch wieder geöffnet. Notwendig wurde dies auch aufgrund des Machtwechsels in Afghanistan und des Zuzugs anerkannter Flüchtlinge aus Griechenland.

Am 16. September informierte die Bezirksverwaltung über die Pläne der Sozialbehörde, die am 20. September umgesetzt werden sollten. Anwohner/-innen, Stadtteilpolizist und Feuerwehr seien schriftlich informiert worden. Bis zu 168 Menschen können in den Wohncontainern aufgenommen werden. Das Gelände wurde ursprünglich für Geflüchtete eröffnet und zwischenzeitlich für Obdachlose des Winternotprogrammes genutzt. Letzteres ist im Sommer 2021 endgültig ausgelaufen, die Unterkunft wurde aber weiterhin als Reserve für geflüchtete Menschen vorgehalten.

Die zukünftigen Bewohner/-innen sind bereits seit einigen Monaten in Deutschland und haben zeitweise in einer Erstaufnahme gewohnt. Die Unterkunft wird erneut von „fördern und wohnen“ betrieben, die ein umfassendes Sozialmanagement sicherstellen will. Dazu gehört unter anderen das Lärminterventionsteam, das aktiv wird, wenn es durch Lärmbelästigung zu Problemen in der Nachbarschaft kommt.

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