29. Mai 2021
Niendorf

Umrahmt von Grün

Niendorfs Freizeit- und Erholungsflächen

Niendorfs „grüne Lunge“ ist das Niendorfer Gehege Foto: kh

Niendorfs „grüne Lunge“ ist das Niendorfer Gehege Foto: kh

NIENDORF Gemessen an der Einwohnerzahl hat keine andere deutsche Stadt mehr Grünflächen als Hamburg. Mit seinen zahlreichen Parks und Erholungsflächen zählt die Elbmetropole sogar zu den grünsten Städten weltweit. Wie grün ist es aber in unseren Stadtteilen und wie hoch ist bei uns der Erholungsfaktor? Den höchsten Grünanteil hat Niendorf.

Bei einer Stadtteilgesamtfläche von rund 12,4 km² entfallen auf die grünen Flächen 1,65 km². Dies entspricht einem Anteil von 13,3 Prozent. Der Großteil davon gehört zum circa 140 Hektar großen Niendorfer Gehege im Süden des Stadtteils als wichtiger Erholungsraum für die Bewohner/-innen.

Ein Blick aus der Vogelperspektive zeigt, dass die Grünflächen Niendorf quasi „umrahmen“. Mit nur wenigen Unterbrechungen kann man daher einmal rund um den Stadtteil durch den Wald, durch Parks und weitere Grünflächen auf Wanderwegen spazieren gehen oder Rad fahren.

Angefangen im Gehege geht es in nordöstlicher Richtung entlang der Tarpenbek am Flughafengelände vorbei. Im Niendorfer Osten befindet sich zudem der Rahwegteich mit einem großen Park. Im Norden wird der Stadtteil durch das Landschaftsschutzgebiet Ohmoor begrenzt. Mit einem Abstecher über die Parkanlage Märkerweg und die Grünanlage am Einkaufszentrum Niendorf Nord gelangt man Richtung Westen zum Park Voßbarg. Wer sich dann in südliche Richtung bewegt, kommt auf den Kollauwanderweg, der durch den Zeppelinpark und schließlich zurück ins Niendorfer Gehege führt.

Zusätzlich gibt es innerhalb des Stadtteils mehrere kleine öffentliche Grünflächen, darunter beispielsweise am König-Heinrich-Weg oder an der Wendlohstraße, Ecke Hadermanns Weg.

Vorhanden sind zudem grüne Wegeverbindungen, deren Führung jedoch nicht überall zusammenhängend beziehungsweise eindeutig ist. Gemäß des Leitbilds „Eimsbüttel 2040“ sollen in den nächsten Jahren im gesamten Bezirk verstärkt weitere grüne Verbindungen geschaffen werden – und auch in Niendorf für noch mehr grünen Erholungswert sorgen.

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