28. August 2021
Niendorf

Sanierungen und Neubauten

Millionen-Investitionen für unsere Schulen

Über 20 Millionen Euro werden an der Julius-Leber-Schule für die Sanierung von Gebäuden und Außenanlagen und dem Bau eines Hamburger Klassenhauses benötigt Foto: privat

NIENDORF/LOKSTEDT/SCHNELSEN Für Neubauten und Sanierungen in unseren Stadtteilen investiert die Stadt Hamburg dieses und nächstes Jahr rund 37 Millionen Euro. Die größten Maßnahmen sind an der Julius-Leber-Schule geplant.

Über 20 Millionen Euro werden an der Schnelsener Stadtteilschule dabei für die Sanierung von diversen Gebäuden und Außenanlagen sowie für die Erweiterung durch ein Hamburger Klassenhaus benötigt. Für die Sanierung des Verwaltungsgebäudes und den Zubau eines Klassenhauses investiert die Stadt rund 4,5 Millionen Euro an der Grundschule Frohmestraße.

In Niendorf wird an der Grundschule Burgunderweg für 2,2 Millionen Euro das Verwaltungsgebäude modernisiert und das ehemalige Hausmeisterhaus zu Ganztagsflächen umgebaut. Der Umbau der Mensa zu einer Vitalküche und die Sanierung der Außenanlagen am Gymnasium Bondenwald werden etwa 1,9 Millionen Euro kosten. Für knapp 1,5 Millionen Euro werden an der Grundschule Moorflagen Klassengebäude saniert, für 2,8 Millionen Euro die Sporthalle sowie mehrere Gebäude an der Schule Sachsenweg.

Die geringsten Investitionen gibt es in Lokstedt: Für 1,1 Millionen Euro erhält die Grundschule Vizelinstraße eine neue Sporthalle.

Von 2013 bis 2020 hat Hamburg für die allgemeinbildenden Schulen in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen bereits 100 Millionen Euro ausgegeben. Das Investitionsprogramm für den Neubau und die Modernisierungen der Schulgebäude beziffert sich hamburgweit bis zum Jahr 2030 insgesamt auf ein Volumen von mehr als vier Milliarden Euro. Alle Daten gehen aus einer Senatsanfrage der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Marc Schemmel, Sabine Jansen und Milan Pein hervor.

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