16. Juli 2022
Niendorf

Jüngste Siegerklasse aller Zeiten

Be smart, don’t start Stadtteilschule erfolgreich beim Antirauch-Wettbewerb

Lenya von Wittken und Paul Schulz nahmen stellver- tretend für ihre Klasse 5f den Preis des Nicht- raucherwett- bewerbs entgegen Foto: privat

NIENDORF über eine besondere Auszeichnung darf sich die Klasse 5f der Stadtteilschule Niendorf zum Abschluss des Schuljahres freuen: Sie gewann unter 249 teilnehmenden Schulen beim bundesweiten Antirauch-Wettbewerb „Be smart, don’t start“. In diesem Rahmen sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig über die Gefahren des Rauchens aufmerksam gemacht werden.

Laute Jubelschreie erklangen kurz vor den Sommerferien in der Aula der Niendorfer Schule. Die 23 Jungen und Mädchen der Klasse konnten ihr Glück kaum fassen, als Nicola Vogel vom Suchtpräventionszentrum Hamburg ihnen die gute Nachricht überbrachte.

Mit dem Gewinn erhalten die Schülerinnen und Schüler ein stolzes Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro.
Ausgezeichnet wurden die Fünftklässler für ihren Film mit einem Mix aus Theater- und Interviewszenen. Hierbei standen vier Elternteile der Klasse und ehemalige Raucher den jungen Interviewpartnern Rede und Antwort.
Aufklärender Film aus Kindersicht

In den Interviews ging es um die Gründe, warum sie überhaupt mit dem Rauchen angefangen hatten und welche Schwierigkeiten die Interviewten beim Aufhören damit hatten. Die Botschaft wurde dann von allen Kindern am Ende des Films lautstark in die Kamera gerufen: „Wir fangen gar nicht erst an.“

Je aufgeklärter die Jugendlichen über die Gefahren des Rauchens sind, desto größer ist meines Erachtens die Wahrscheinlichkeit, dass sie es sein lassen“, meint dazu ihr Klassenlehrer und Leiter des Projekts, Timo Gerdes. Er sieht die Arbeit mit der Klasse für den Wettbewerb als eine sinnvolle und kreative Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema.

Und mit ihrer Teilnahme geht die 5f in jedem Fall in die Geschichtsbücher dieses Wettbewerbs ein: „So eine junge Klasse hat bei uns noch nie gewonnen“, sagte Laudatorin Nicola Vogel beeindruckt.

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