27. November 2021
Niendorf

Erst Impfen, dann in den Unterricht

Schulen organisieren Immunisierungsangebote

Impfangebote gab es mittlerweile an (fast) allen weiterführenden Schulen in den Stadtteilen Foto: Pixabay

Symbolbild: Pixabay

NIENDORF/LOKSTEDT/SCHNELSEN Über die Hälfte der Zwölf- bis 17-jährigen Hamburger/-innen ist bereits geimpft. Ein Teil von ihnen hat die zwei Pikse direkt in der Schule erhalten.

Insgesamt konnten an allen Hamburger Schulen schon über 7500 Impfdosen verteilt werden, davon gut 1000 im Bezirk Eimsbüttel. In Niendorf, Lokstedt und Schnelsen waren die mobilen Impfteams bereits an allen Stadtteilschulen und (fast) allen Gymnasien unterwegs.

Den Anfang machte das Gymnasium Ohmoor im September mit insgesamt jeweils 100 Erst- und Zweitimpfungen. An der Stadtteilschule Niendorf gab es in der vergangenen Woche den zweiten Piks für insgesamt 50 Schüler/ -innen und zwei Elternteile. „Die gesamte Impfaktion, die bei uns von einer Lokstedter Hausarztpraxis durchgeführt wurde, lief sehr gut organisiert ab“, so Schulleiterin Andrea Kühne. Auch die Julius-Leber-Schule in Schnelsen ist bereits „durch“ mit ihren zwei Impfterminen. „Uns war es wichtig, das Angebot so niedrigschwellig, wie nur möglich, zu gestalten“, betont Schulleiter Peter Bulicke. So sei es beispielsweise beim zweiten Impftermin möglich gewesen, dass Minderjährige auch ohne Begleitung ihrer Eltern morgens während der Unterrichtszeit geimpft werden konnten. Insgesamt 109 Impfungen habe es in der vergangenen Woche gegeben. Aktuell bemüht er sich aktiv darum, noch in diesem Jahr einen dritten Termin anzubieten.

Anfang Dezember sind es dann noch die Schüler/-innen am Gymnasium Bondenwald dran, die bislang noch nicht geimpft sind.

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