5. November 2022
Niendorf

Der gestiefelte Kater zum Advent

Weihnachtsmärchen der Laienspieler des NTSV

v. l.: Die Laienspieler/-innen vom NTSV stehen in den Startlöchern: Tamina Grinnus (Hans), Sinah Gaebert (Kater), Marvin Kehlenbeck (Zauberer) und Antonia Dißars (böse Beraterin und Skript) Foto: kh

NIENDORF Ein klassisches Märchen in einer ausgeschmückten Variante erwartet das Publikum in diesem Jahr beim Niendorfer Weihnachtsmärchen: Die NTSV-Laienspieler führen „Der gestiefelte Kater“ am ersten und zweiten Adventswochenende auf.

„Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne die Erbschaft: der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel, der dritte den Kater….“

So beginnt das Märchen der Gebrüder Grimm, das in einer Bearbeitung von Antonia Dißars auf der Bühne in der Aula der Stadtteilschule Niendorf zu einem spannenden Abenteuer für die ganze Familie wird. „Wir haben einige unterhaltsame Nebenstorys und auch weitere Rollen mit besonderen Charakteren eingebaut“, erzählt Regisseur und Gruppenleiter Söhnke Hornsmann. Kinder ab vier Jahren kommen daher garantiert auf ihre Kosten, aber auch für die Erwachsenen gebe es einige Schmunzler. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, schließlich verhilft der sprechende Kater seinem Herrn Hans zu einem Date mit der Prinzessin. Ein Highlight für Klein und Groß ist mit dem „Rebhuhn-Tanz“ zudem die Tanzeinlage (mit einer Choreografie von Gaby Hannemann-Ohlrogge).

„Der gestiefelte Kater“ wird nicht zum ersten Mal in der fast 50-jährigen Geschichte der Niendorfer Laienspieler aufgeführt. Das letzte Mal stand es 2007 auf dem Programm. „Wir achten darauf, dass die vorherige Inszenierung mindestens zehn Jahre zurückliegt“, erklärt Söhnke Hornsmann. Bei der diesjährigen Aufführung handele es sich zudem um eine komplett neue Inszenierung, betont der Regisseur.

Fast ein Jahr bereitet das Team seine Stücke vor. Im ersten halben Jahr geht es zunächst um die Auswahl des Märchens und die Bearbeitung des Drehbuchs sowie um die Kulissen und die Kostüme. Die „heiße Phase“ beginnt dann nach den Sommerferien. Für die insgesamt 24 Schauspieler/-innen, die in diesem Jahr eine Rolle haben, heißt es seitdem proben, proben, proben – damit das Stück am Ende tatsächlich bühnenreif ist, ein großes Publikum begeistert und
natürlich auf Weihnachten einstimmt.

Die Aufführungen finden am Wochenende, 26. und 27. November und 3. und 4. Dezember, jeweils um 14.30 und um 17 Uhr in der Aula der Stadtteilschule Niendorf, Paul-Sorge-Straße, statt. Die Eintrittskarten zum Preis von 8 Euro gibt es im Vorverkauf wie gehabt bei Ruby Jane (Tibarg 21) und im Café Artig (Graf-Anton-Weg 27).

Regisseur Söhnke Hornsmann Fotos: kh

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