18. September 2021
Niendorf

Behörde sieht keinen Handlungsbedarf

Anlieger im Grotkoppelweg: Kritische Situationen

Aufgrund des fehlenden Gehwegs wird es im Rahweg für Fußgänger bei viel Verkehr sehr eng Foto: kh

NIENDORF Wer im Rahweg im Bereich des Grotkoppelwegs zu Fuß unterwegs ist, der muss die Straße nutzen. Aus Sicht von Anwohnern/-innen ist diese Situation vor allem für die jüngeren Verkehrsteilnehmer/ -innen auf dem Weg zur Schule nicht ganz ungefährlich.

„Da der Grotkoppelweg in den Hauptverkehrszeiten eine sehr stark von Pkws genutzte Fahrtstrecke ist, gibt es hier gerade morgens ein hohes Verkehrsaufkommen“, meint Anwohner Julian Nachtweh. Da auf der einen Straßenseite ständig Autos parken und auf der anderen Seite die Gräser ungepflegt wachsen, müsse man direkt auf der Straße gehen. „Ich bin hier täglich mit dem Hund unterwegs und erlebe regelmäßig kritische Situationen“, erzählt Nachtweh.

Unfertige Straße

Tatsache ist, dass der Gehweg im Rahweg nördlich der Einmündung Münchhausenweg endet. „Es handelt sich hier um eine unfertige Straße, für dessen endgültige Herstellung uns in absehbarer Zeit die Mittel fehlen“, reagiert Kay Becker, Pressesprecher beim Bezirksamt Eimsbüttel. Gemeinsam mit dem Polizeikommissariat 24 habe man sich die Lage vor Ort noch einmal angeschaut.

„Der Bereich ist übersichtlich und gut einsehbar. Die Geschwindigkeiten sind zudem unauffällig und die Situation aus Sicht der Verkehrsbehörde ungefährlich“, so Becker weiter. In den letzten 15 Jahren gab es acht Unfälle in dem Bereich, jedoch keine mit Fußgängern/-innen oder Radfahrenden. Ein akuter Handlungsbedarf besteht demnach nicht.

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