6. November 2021
Lokstedt

In Lokstedt entsteht ein Skate-Park

Die Anlage in der Lenzsiedlung wird barrierefrei

Die Skateanlage soll erweitert und barrierefrei werden Foto: mf

LOKSTEDT Die Lenzsiedlung erhält einen modernen, barrierefreien Skate-Park. Im Frühjahr 2022 starten die Bauarbeiten, ab Sommer 2022 sollen die Bretter rollen. Möglich machen das Mittel aus dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere und von der SAGA. „Wir haben viel Wert auf Barrierefreiheit gelegt“, erklärt Janine Müller vom Landschaftsarchitekturbüro Outside!

Bei der Planung hat sie sich zusammen mit Projektleiter Stefan Meyer von der SAGA von Rollstuhl-Skate-Weltmeister David Lebuser beraten lassen. Der barrierefreundliche Zugang des neuen Skate-Parks ist auch für Kinder und Anfänger/ -innen ein Anreiz, sich auf dem Board auszuprobieren. Die ursprüngliche Anlage aus dem Jahr 2002 ist nach intensiver Nutzung sichtbar in die Jahre gekommen und die Ausstattung ist nicht mehr zeitgemäß.

Die Investition von insgesamt 480.000 Euro soll für eine vergrößerte Fläche mit einem besseren Belag und zeitgemäßen Elementen wie Wallride, Ledge, Table, Centerpiece oder Handrail sorgen. Hinzu kommen eine verbesserte Entwässerung und Beleuchtungsmasten mit Zeitschaltung zur Nutzung in der dunklen Jahreszeit mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln. Unter den Bäumen sollen außerdem mehrere Sitz- und Liegepodeste entstehen. Die künftigen Nutzer/-innen wurden in die Planungen einbezogen, das angrenzende Jugendhaus soll in den kommenden Jahren ebenfalls mit Mitteln aus dem Stadtentwicklungsfonds Lebendige Quartiere modernisiert werden.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat im Sommer 2021 erstmals 23 Projekte zur Förderung ausgewählt. „Mit dem Stadtentwicklungsfonds unterstützen wir insbesondere in Quartieren mit hoher Einwohnerdichte, wie hier in der Lenzsiedlung, Projekte, die gute Nachbarschaften stärken und die Lebensqualität erhöhen“, erklärt Staatsrätin Monika Thomas, die am 29. Oktober symbolisch ein Skateboard in der Lenzsiedlung übergab. „Toll finde ich, dass die künftigen Nutzer/ -innen explizit nach ihren Wünschen und Bedürfnissen für die Anlage gefragt wurden“, freut sich Bezirksamtsleiter Kay Gätgens.

Staatsrätin Monika Thomas (r.) übergibt symbolisch ein Board mit der Lenz-Skyline Fotos: mf

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