10. September 2022
Lokstedt

Die Forscher verabschieden sich

Projekt Klimafreundliches Lokstedt ist beendet

Lebhaft ging das Klimaprojekt im Bürgerhaus-Garten zu Ende Foto: Flüß

LOKSTEDT Zum Abschied wurde noch einmal lebhaft diskutiert. Am 2. September lud das Forschungsprojekt Klimafreundliches Lokstedt zur letzten Veranstaltung nach dreijähriger Projektlaufzeit in das Bürgerhaus Lokstedt.

Im Garten des Kulturzentrums waren die Ergebnisse des Gemeinschaftsprojektes von Universität Hamburg, Behörde für Umwelt und Energie, Bezirksamt Eimsbüttel und Hafencity Universität auf mehreren Postern dokumentiert. Dazu tauschten sich die Teilnehmenden in drei Diskussionsrunden zu den Themen Öffentlicher Raum, Mobilität und Klimaschutz in der Verwaltung lebhaft aus.

Lokstedt war als „typisches Bestandsquartier“ für das Projekt ausgewählt worden, das aufgrund der stark wachsenden Einwohnerzahl vor die Herausforderungen infrastruktureller und klimaschonender Anpassun-gen gestellt ist. Rund um die drei zentralen Handlungsfelder „Haushaltsenergie“, „Mobilität“ und „Abfall“ wurden die Stadtteilbewohner/-innen und insbesondere das Bürgerhaus Lokstedt mit der Zukunftswerkstatt eingebunden. Gemeinsam entstanden so unter anderen der erste Lokstedter Tauschtag, Mobilitätstage, die Anschaffung eines stadtteileigenen Lastenrades, der Podcast Klimagespräche oder ein Kunst-projekt mit Visionen für den öffentlichen Raum. Deutlich wurde in der Projektlaufzeit vor allem, dass zur Förderung des Klimaschutzes die Stärkung von Teilhabe und die Förderung des Engagements der Menschen vor Ort wesentlich sind.

Auswertung läuft

Auch das Verkehrslabor Grelckstraße wurde von den Forschenden begleitet, die vor Ort in der Grelckstraße 11 auch ein Büro bezogen haben. Auch wenn das Projekt zur Auswertung und Ausarbeitung der Ergebnisse noch bis zum Ende des Jahres verlängert wurde, wird die Geschäftsstelle nun geschlossen.

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