17. April 2021
Hohenfelde

Unfallschwerpunkt Hohenfelder Bucht

Gewöhnung sorgt für Rückgang an Unfällen

Die Kreuzungen an der Hohenfelder Bucht sind eine Unfallhäufungsstelle
Foto: CDU Hamburg-Nord/CMK

HOHENFELDE Seit einem Jahr bilden die Kreuzungen an der Hohenfelder Bucht eine der größten Baustellen Hamburgs.

Dabei wird viel für Radler und Fußverkehr verbessert. Autofahrer müssen sich an Fahrbahnverengungen, Abbiegeverbote und Staus gewöhnen. Ampeln und Schilderwald sorgen oft für Verwirrung. Die Folge: Es krachte hier 2020 wesentlich häufiger als ein Jahr zuvor. 2019 registrierte die Polizei  an der Hohenfelder Bucht 129 Verkehrsunfälle. 2020 waren es bereits 173. Für die Polizei   sind die Kreuzungen nun eine „Unfallhäufungsstelle“. Die meisten Unfälle ereignen sich beim Wechsel der Fahrstreifen und durch Unterschreitung des Sicherheitsabstandes.

Die CDU Hamburg-Nord ist besorgt, befürchtet einen vorprogrammierten Stau, „wenn bald die Baustellen an der Alsterschwimmhalle, Kuhmühle und in der Wallstraße hinzukommen.“ Die CDU-Nord-Sprecherin für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität, Caroline Mücke-Kemp ärgert sich auch darüber, dass für die Baustelle 88 Bäume gefällt werden mussten, von denen nur 14 im Umfeld der Hohenfelder Bucht neu gepflanzt werden.

Die Polizei ist allerdings zuversichtlich, dass „die Gewöhnung der Autofahrer an die bestehende Situation“, so Polizei-Sprecher Thilo Marxsen, zu einer Reduzierung der Unfallzahlen führen wird, weil die jetzige Verkehrsführung vermutlich bis zur Fertigstellung der Baumaßnahmen  Ende 2024 nicht mehr verändert wird.

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