31. März 2021
Stormarn

Erwartungen wurden übertroffen

Sparkasse Holstein präsentiert die Bilanz: Herausforderungen gemeistert

Der Vorstand der Sparkasse (v.l.): Michael Ringelhann, Joachim Wallmeroth und Thomas Piel Foto: PT

Der Vorstand der Sparkasse (v.l.): Michael Ringelhann, Joachim Wallmeroth und Thomas Piel Foto: PT

STORMARN Thomas Piel resümierte: „Wir sind erfolgreich durch das Corona-Jahr gekommen.“ Bei starken Herausforderungen sei das Ergebnis stabil, alle Kerngeschäftsfelder seien auf Kurs. Mit diesen Worten skizzierte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Holstein die Bilanz 2020.

Die Bilanzsumme des Kreditinstituts ist nach Angaben des Vorstands von 6,79 Milliarden Euro in 2019 auf 7,39 Milliarden Euro gestiegen. Das Volumen der Kundenkredite kletterte binnen Jahresfrist von 5,43 auf 5,84 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen erreichten Ende 2020 ein Volumen von 5,48 Milliarden Euro nach 5,06 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Bilanzgewinn der Sparkasse Holstein blieb bei rund zwölf Millionen Euro konstant.

Vor allem die positive Entwicklung in der Baubranche hat nachhaltigen Einfluss auf das Unternehmen. Private Baufinanzierungen seien um 17,4 Prozent auf 256 Millionen Euro gestiegen. Noch stärker das Wachstum bei professionellen Immobilienkunden: Das Neugeschäft wuchs gegenüber dem Vorjahr um 70,4 Prozent auf 565,3 Millionen Euro.
Der Trend zur Digitalisierung hat sich nicht zuletzt unter dem Eindruck der Corona-Pandemie weiter verstärkt: Mobiles und kontaktloses Bezahlen erlebten im vergangenen Jahr einen Boom. Elektronische Kundenzahlungen stiegen um 27,7 Prozent, kontaktlose Zahlungen verdreifachten sich nach Angaben des Kreditinstituts.

Durch die Einführung neuer Kontomodelle, wie das so genannte moingiro-Konto, erlebte die Sparkasse Holstein so viele Kontoeröffnungen wie noch nie: Insgesamt 9.601 neue Kundinnen und Kunden seien dadurch gewonnen worden. Erfolgreich sei auch die neue Versicherungsagentur das Unternehmens gestartet. Ein zwölfköpfiges Team unterstütze die Kundenberater und könne auf ein Netzwerk unterschiedlicher Versicherungen zurückgreifen.

Die Sparkasse Holstein gilt als attraktiver Arbeitgeber mit sicheren Arbeitsplätzen. Allerdings sank die Gesamtzahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 von 1.001 auf 993. Darunter sind aktuell 680 Vollzeitkräfte – 13 mehr als im Vorjahr – sowie 66 Auszubildende.

Durch frühzeitiges Agieren sei es während der Corona-Pandemie gelungen, Infektionsketten unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verhindern, betont der Vorstand. Zugleich habe die Pandemie den Trend zum „New Work“ befördert: 600 der Beschäftigten nutzten das Home-Office oder ein flexibles Zeitmanagement statt Kurzarbeit.
Mit ihren Stiftungen fördert die Sparkasse nicht zuletzt das soziale Leben in der Region: Insgesamt 5,25 Millionen Euro an Spenden wurden im vergangenen Jahr an unterschiedlichste Vereine und Institutionen ausgeschüttet.

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