10. Februar 2021
Oststeinbek

Die Zeichen stehen auf Neubau

Pläne für das neue Sportlerheim – jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht

Die alte Sportstätte am Barsbütteler Weg hat seine besten Zeiten mittlerweile hinter sich Foto: Rutke

Die alte Sportstätte am Barsbütteler Weg hat seine besten Zeiten mittlerweile hinter sich Foto: Rutke

OSTSTEINBEK Der erste Schritt in Richtung eines Neubaus des Oststeinbeker Sportlerheimes ist getan: Einen von der CDU-Fraktion eingereichten Antrag zum Abbruch und Neubau des Gebäudes haben die Gemeindevertreter in der Sitzung am 1. Februar in vier der sieben Punkte beschlossen.

Corona-bedingt waren elf der 20 Gemeindevertreter anwesend und haben mit sieben Ja-Stimmen bei vier Enthaltungen dem Antrag zugestimmt. „Beschlossen wurde, dass die Punkte 1, 3, 4 und 7 aus der Vorlage, allerdings ohne den Abbruch, auf den Weg gebracht werden sollen“, so Bürgermeister Jürgen Hettwer. Das beinhaltet die Auswahl eines auf Sportstätten spezialisierten Architekturbüros zur Erarbeitung eines Lastenheftes, die Bereitstellung von Haushaltsmittel in Höhe von 167.000 Euro, die Ausschreibung durchzuführen und eventuelle Förderung und Bezuschussung zu prüfen.

Das Gebäude am Barsbütteler Weg befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Es wurde Mitte der 70er Jahre errichtet, ist stark sanierungsbedürftig und steht fast komplett leer. Nur noch die Geschäftsräume des Oststeinbeker Sportvereins werden genutzt. Seit Oktober 2020 sind die Wohnungen im Obergeschoss nicht mehr bewohnt, die Gaststätte im Erdgeschoss ist bereits seit März 2019 nicht mehr in Betrieb. Da der Sportbetrieb ruhen muss, werden auch die Sportler-Umkleiden im Keller zurzeit nicht benutzt.

„Wir wollen jetzt Nägel mit Köpfen machen“, erklärt Oststeinbeks Bürgermeister. In die marode Heizungsanlage, die ausgetauscht werden müsste, soll kein Geld mehr investiert werden. Für die zunächst geplante Sanierung des Objektes stehen im Haushalt Restmittel in Höhe von knapp 170.000 Euro, die jetzt zur Planung verwendet werden. Nach einer groben Schätzung liegen die Kosten für einen Neubau bei knapp einer Million Euro. Hettwer hat jetzt den Auftrag erhalten, Fördermittel für das Projekt zu prüfen.

Geplant werden soll zunächst am jetzigen Standort, aber auch ein alternativer Standort auf dem Gelände wäre denkbar, denn das Areal gehört der Gemeinde. Zum Zeitplan meint Jürgen Hettwer: „Ich würde mich freuen, wenn wir 2022 durchs Ziel laufen.“

Auch interessant