1. Dezember 2021
Glinder Zeitung

Neuer Kinder- und Jugendbeirat gewählt

Sieben junge Menschen wollen „jetzt loslegen“

Der neue Jugendbeirat: Aliyah Braun (v.l.), Ulrich Gerve (Jugendbeauftragter), Emelia Boadi Danso, Jakob Hess, Rebecca Lekebusch, Marlene Weyrauch, Christoph Kölsch (Bürgervorsteher), Mika Väterlein, Julia Apenkin Foto: Kuhlmann

Der neue Jugendbeirat: Aliyah Braun (v.l.), Ulrich Gerve (Jugendbeauftragter), Emelia Boadi Danso, Jakob Hess, Rebecca Lekebusch, Marlene Weyrauch, Christoph Kölsch (Bürgervorsteher), Mika Väterlein, Julia Apenkin Foto: Kuhlmann

REINBEK 2767 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 21 Jahren hatten eine Stimme, 402 haben den neuen Jugendbeirat gewählt. Alle sieben Jugendlichen, die kandidierten, können nun in Reinbeks Kinder- und Jugendbeirat (KJR) einziehen.

Julia Apenkin (15), Aliyah Braun (15), Emelia Boadi Danso (14), Jakob Hess (17), Rebecca Lekebusch (17), Mika Väterlein (12) und Marlene Weyrauch (17) werden künftig die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten.

Mit dem Wahltermin hat sich der Beirat den landesweiten Wahlen der Kinder- und Jugendvertretungen in Schleswig-Holstein angepasst. Die Einzelergebnisse der Gewählten können sich sehen lassen. Mika Väterlein und Emelia Boadi Danso konnten als die jüngsten im Bunde konnten die meisten Stimmen für sich gewinnen. „Ich freue mich total und möchte jetzt loslegen“, sagt die 14-jährige Emelia. Sie lebt in Glinde und geht in Reinbek zur Schule. Im Gegensatz zu den Wahlberechtigten, dürfen die Kandidierenden auch außerhalb Reinbeks wohnen. Mika berichtet, dass er ordentlich die Werbetrommel für die Wahlen gerührt habe. Für die Arbeit im neuen Team hat die Stimmenzahl jedoch keine Relevanz.
Corona-bedingt fiel die große Wahlparty aus, nur ein paar Freunde waren gekommen, um die Ergebnisse sofort zu erfahren. Schon der letzte Jugendbeirat wurde in seiner gesamten Amtszeit von der Pandemie begleitet, was sie nicht vom Handeln abhielt. Erst kürzlich machten sie in der Diskussion um das Ausrufen des Klimanotstands für Reinbek von sich Reden.

„Ich hoffe, dass wir mit dem neuen Kinder- und Jugendbeirat genauso ins Gespräch kommen wie mit den Vorgängern“, sagte Christoph Kölsch, Bürgervorsteher und Mitglied der CDU-Fraktion. Er bedankte sich bei den Jugendlichen, die in der letzten Amtszeit dabei waren.

Innerhalb der nächsten vier Wochen muss ein Termin für die konstituierende Sitzung des frisch gewählten Kinder- und Jugendbeirats gefunden werden, der zwei Jahre im Amt sein wird. Dort wird der Vorsitz gewählt und die ersten Themen geklärt. „Erstmal müssen wir uns strukturieren und dann werden wir uns um Inhalte kümmern“, sagt Rebecca Lekebusch, die bereits in ihre zweite Amtszeit geht.

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