29. September 2021
Glinder Zeitung

Leere Stühle bei der Zukunftsplanung

Neues Wentorfer Leitbild fand wenig Anklang

WENTORF Viele Stühle waren leer geblieben: In der Aula der Gemeinschaftsschule trafen sich kürzlich lediglich elf Ehrenamtler, um sich bezüglich eines neuen Leitbildes für ihre Gemeinde zu engagieren.

Der Prozess lebe von Details, Kontrastreichtum und Tiefgang, wie Dr. Dino André Schubert von der Unternehmensberatung OptiSo betont, der das Projekt „Ein neues Leitbild für Wentorf“ unter Federführung des Hauptausschusses betreut. Dabei sei nicht die Anzahl der Teilnehmer entscheidend. Mit dabei waren neben der Gleichstellungsbeauftragten Birte Hildebrand auch Vertreter von Kommunalpolitik, Bürgerverein, Seniorenbeirat und Bücherfreunden. Auf einer Pinnwand sammelte Dr. Schubert, der zuvor auch schon mit einzelnen Zielgruppen wie Schulen und Wirtschaftsinitiative in Kontakt getreten war, die Beiträge der Teilnehmer. Grüne Zettel standen für Positives wie „natur- und stadtnah“, rote für Negatives wie „nur Busanbindung“. Im Rahmen eines Forums am 15. September waren dann alle Wentorfer gefragt. Doch auch an diesem Tag beteiligten sich nur wenige Interessierte. Der Hauptausschuss wird auf Grundlage der Ergebnisse dann weiterarbeiten, die Arbeitsgruppe Leitbild befasst sich bereits seit einigen Monaten mit dem Thema. Bereits im Dezember könnte das Leitbild in der Gemeindevertretung vorgestellt und zur Abstimmung gebracht werden, wie der Hauptausschussvorsitzende Dr. Müller erklärt.

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