26. Mai 2021
Glinde

Wechsel an der Spitze des VSW

Arbeitgeberverband wählt einen neuen Vorstand

Michael Voigt, VSW-Geschäftsführerin Nicole Marquardsen, Oliver Franke und Wolfgang Färber
Foto: PT

REINBEK/GLINDE Der regionale Arbeitgeberverband VSW (Verband und Serviceorganisation der Wirtschaftsregionen Holstein und Hamburg) hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Oliver Franke, Immobilienunternehmer aus Aumühle, hat das Amt an der Spitze der Organisation übernommen.
Der VSW hat in seiner Mitgliederversammlung auf Gut Schönau in Reinbek turnusgemäß den Vorstand neu gewählt. In der anschließenden konstituierenden Vorstandssitzung wurde Oliver Franke (Oliver Franke Grundstücks-GmbH & Co. KG, Aumühle) zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählten die Vorstandsmitglieder Wolfgang Färber (Rampa GmbH & Co. KG).

„Nach 16-jähriger Amtszeit als Vorstandsvorsitzender war es an der Zeit, diese Position an einen Jüngeren zu übergeben“, sagte der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Voigt. „Herr Franke ist bereits seit 2013 stellvertretender Vorsitzender des VSW und ich freue mich sehr, dass er nun die Position des Vorstandsvorsitzenden übernimmt.“

Der neugewählte Vorsitzende betonte anschließend: „In der Pandemie hat sich der große Nutzen des Verbandes für seiner Mitgliedsunternehmen erneut nachhaltig gezeigt.“ Oliver Franke sagte weiter: „Durch die Corona-Krise waren die Unternehmer ständig mit neuen Rechtsfragen und arbeitsrechtlichen Problemstellungen konfrontiert. Dabei ging es unter anderem um Kurzarbeit, Infektionsschutz, Quarantäne, pandemiebedingte Kinderbetreuung, Homeoffice und die Test-Angebotspflicht, um nur einige Beispiele zu nennen. Unsere Anwälte in der Geschäftsstelle haben die Unternehmen zu allen diesen Themen ebenso laufend informiert, beraten und unterstützt wie zu den Finanzhilfen des Bundes und der Länder.“

Der VSW habe die Unternehmen in der Krise gestärkt, und so könne die Organisation selbst in dieser durch wirtschaftliche Unsicherheit geprägten Zeit einen Zuwachs an Mitgliedsunternehmen verzeichnen. Auf die Frage, ob er als neuer Vorstandsvorsitzender Veränderungen für den Verband plant, sagte der 51-jährige Immobilienunternehmer, dass es keinen Grund für wesentliche Veränderungen gibt, weil der VSW erfolgreich arbeitet. Andererseits habe er natürlich ein paar neue Ideen für die Zukunft. Einzelheiten dazu wollte er noch nicht nennen.

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