23. Juni 2022
Glinde

Rund 5.000 Besucher beim großen Glinder Marktfest

Spiele, Spaß und perfektes Sommerwetter verwandelten den Marktplatz in eine rundum gelungene Feierlocation

Tanja Woitaschek (r.) besuchte ihre Freundinnen im Beachbereich

GLINDE   „Wer heute nicht aus seinem Loch kommt, dem ist nicht mehr zu helfen“, sagte Monika Kaemmer, die am Samstag beim Marktfest am Stand der Europa Union im Einsatz war und Infomaterial an Kinder und Erwachsene verteilte. So wie sie sahen es viele Glinder und Besucher aus der Umgebung. Gemeinsam genossen sie das große Fest der Vereine und Organisationen.

„Wir haben im Internet erforscht, was es Schönes für Kinder in der Umgebung gibt“, sagte Inge Kreyenbohm aus Schwarzenbek. Sie entschied sich für das Glinder Marktfest. Ihr dreijährige Enkel Taemin ließ sich vom Luftballonkünstler verzaubern. Bevor sich Lea und Nele in das Festtagsgetümmel mit 51 Ständen wagten, ließen die Mädchen ebenso wie ihre Eltern ihre Räder codieren. Die Aktion des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs kam so gut an, dass die Radler in langer Schlange auf die Sicherung für ihre Drahtesel warteten. „Das ist eine tolle Aktion“, lobte Mama Stefanie Hamann. Eine Überraschung hatten die Freunde aus der französischen Verschwisterungsstadt Saint Sébastien für die Glinder. Sie spendeten den Erlös ihres Verkaufsstands, 300 Euro, für ein soziales Projekt. Die Franzosen verkauften unter anderem Wein. Schon am frühen Abend hieß es: „Ausverkauft“. Ein Fest für alle sollte es werden und das bei Sonnenschein, so hatte es sich Organisatorin Tanja Woitaschek gewünscht. Sie war zwar während des Festes ständig im Einsatz, fand aber auch Zeit Freunde und Bekannte zu begrüßen. So wie Martina Feyerabend und Lisa Adrian, die es sich in Liegestühlen im Beachbereich gemütlich gemacht hatten. 16 Kubikmeter Sand waren dafür vor der Hauptbühne verteilt worden. 497 Kinder machten bei der traditionellen Laufkartenaktion mit, 22 Jungen und ein Mädchen hatte sich für das Rocket League-Turnier bei den Zwölf- bis 17-Jährigen angemeldet. „Ich zocke nur manchmal privat“, sagte die 16-jährige Annika. Ich will es mal probieren, ich habe ja nichts zu verlieren.“ Gewonnen hat sie am Ende nicht, sich aber gut geschlagen, wie ihr Martin Oberwetter, Medienpädagoge vom Kreisjugendring bescheinigte. Den Hauptgewinn ein Gaming-PC im Wert von 3000 Euro überreichte Sponsor Christian Joppin von der Glinder Firma „be quiet!“ persönlich an Steven Schomburg aus Glinde.

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