25. Januar 2023
Glinde

Eine musikalische Reise zum Mond

Glinder Neujahrskonzert mit der „Französischen Kammerphilharmonie“

Sopran

Die australisch-schweizerische Sopranistin Penelope Mason und der deutsche Bariton Thomas Peter konnten mit ihren Stimmen überzeugen Foto: Stadt Glinde

GLINDE Nach zwei Jahren Pandemieeinschränkungen konnte das inzwischen sechste Neujahrskonzert der Stadt Glinde in Kooperation mit dem Golf Gut Glinde mit einem Auftritt der „Französischen Kammerphilharmonie“ am vergangenen Sonntag wieder unter normalen Bedingungen stattfinden. Das Ensemble aus Krefeld sorgte dabei für viel Begeisterung beim Publikum.

Wenn auch der Saal leider nicht voll besetzt war, passte die Stimmung unter den Besuchern trotzdem. Alle zeigten sich von der Musik der „Französischen Kammerphilharmonie“ sehr entzückt. Mit ihrem Programm „Un voyage dans la lune“ nahm das Ensemble alle Anwesenden auf eine musikalische Reise zum Mond.

Dabei präsentierten die 30 Musiker und zwei Solisten unter der Leitung von Philip van Buren sehr kurzweilig die schönsten Geschichten rund um den Mond. Mit ihren Stimmen ließen die australisch-schweizerische Sopranistin Penelope Mason und der deutsche Bariton Thomas Peter die Zuhörenden auf eine abwechslungsreise Musikreise gehen.

So wurden unter anderem Werke von Jacques Offenbach, Eduard Künneke und Carl Millöcker, die sich dem Erdtrabanten musikalisch genähert hatten, auf die Glinder Bühne gebracht. Schwungvoll setzte sich das Konzert aber auch mit Walzern und Polkas der Familie Strauß fort. Der Wiener Schmäh im Dreivierteltakt wurde immer wieder von bekannten Klängen deutscher Operetten abgelöst.

Am Ende des knapp eineinhalbstündigen Konzerts zeigte sich das Publikum von der Energie und Spielfreunde der „Französischen Kammerphilharmonie“ voll begeistert und ließ die Profimusiker erst nach mehreren Zugaben wieder von der Bühne.

Förderung von Studenten

Die Französische Kammerphilharmonie wurde 2014 gegründet. Hauptanliegen war und ist die Förderung von Musikstudenten in Form des Zusammenspiels mit erfahrenen Orchestermusikern. Die Veränderungen, die 1789 von Paris und Versailles ausgingen, hatten immensen Einfluss auf die Entwicklung der Musikgeschichte.

Das Orchester spürt in seinen Programmen immer wieder diesen Entwicklungen nach. Dabei konzentriert sich das Orchester vornehmlich auf die sinfonische und dramatische Musik des 18. Jahrhunderts bis heute.

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