22. Dezember 2021
Glinde

Das alles ändert sich im neuen Jahr

Wichtige Neuerungen im Überblick

Auch im Jahr 2022 müssen sich die Bürger/-innen auf Neuerungen einstellen
Foto: Getty

STORMARN Das Jahr 2022 startet mit zahlreichen neuen Gesetzen und Änderungen, die Bürgerinnen und Bürger kennen sollten. Wir haben die wichtigsten Neuerungen zusammengefasst.
Autoversicherung Rund sieben Millionen Pkw in der Kfz-Haftpflichtversicherung werden in eine höhere Typklasse eingestuft, rund 4,3 Millionen Autos werden niedriger eingestuft.

Briefporto: Die Deutsche Post erhöht das Porto für einen Standardbrief von 80 auf 85 Cent. Für eine Postkarte werden 70 Cent statt 60 Cent fällig. Auch Einschreiben sowie Bücher- und Warensendungen werden teurer.

Corona-Bonus: Arbeitgeber in besteimmten Berufsgruppen können ihren Mitarbeitern noch bis März 2022 eine steuerfreie Corona-Prämie zahlen.

Elektronisches Rezept: Ab Januar ist das E-Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente ein Muss. Patienten können die E-Rezepte dann zum Beispiel per Smartphone verwalten.
Führerschein Führerscheine von Personen mit Geburtsjahr von 1953 bis 1958, die vor 1999 ausgestellt wurden, müssen bis spätestens zum 19. Januar umgetauscht werden.

Homeoffice: SPD, Grüne und FDP wollen die steuerliche Homeoffice-Pauschale von fünf Euro pro Tag, maximal 600 Euro, bis Ende 2022 verlängern.

Kükentöten: Deutschland ist das erste Land, das das Töten männlicher Küken verbietet. Ab 1. Januar gilt das Gesetz.

Mindestvergütung: Die Mindestvergütung für Auszubildende gilt für Ausbildungsverträge, die außerhalb der Tarifbindung liegen und ab dem 1. Januar 2020 begonnen haben.
Die Mindestvergütung für das erste Ausbildungsjahr steigt 2022 von 550 auf 585 Euro. 2023 liegt sie dann bei 620 Euro. Im zweiten Lehrjahr bekommen Azubis jeweils 18 Prozent mehr und im dritten Lehrjahr 35 Prozent und im vierten Jahr 40 Prozent mehr.

Minijob: Die neue Bundesregierung will die Minijob-Grenze von 450 Euro auf 520 Euro erhöhen. Die Minijob-Grenze soll sich an einer Wochenarbeitszeit von zehn Stunden zu Mindestlohnbedingungen orientieren.

Pfand: Ab 1. Januar werden alle Getränkedosen und alle Einwegflaschen aus Kunststoff mit 25 Cent Pfand belegt. Eine Ausnahme bilden reine Molkereiprodukte.

Rentenerhöhung: Am 1. Juli sollen die Renten im Westen um 4,6 Prozent und im Osten um 5,3 Prozent steigen.

Umsatzsteuer: Seit dem 1. Juli 2020 gilt für Speisen in der Gastronomie der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Getränke müssen weiterhin mit 19 Prozent besteuert werden. Diese Ausnahmeregelung gilt noch bis 31. Dezember 2022.

Zensus: Eigentlich sollte die große Volkszählung, der Zensus, schon 2021 durchgeführt werden. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie auf den 15. Mai 2022 verschoben. Mit dieser statistischen Erhebung soll herausgefunden werden, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. (to)

Auch interessant