8. September 2021
Glinde

Beispielhafte Unterstützung

Gemeinschaftsschule Wiesenfeld engagiert sich bei Schüler helfen leben

Vertreterinnen der Organisation Schüler helfen leben würdigten den Einsatz der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld im Beisein von Schulleiter, Vertrauenslehrerin und Mitgliedern der Schülervertretung Foto: Schult

GLINDE Wenn es um die Mitwirkung bei Aktionen der Organisation Schüler helfen leben geht, ist die Gemeinschaftsschule Wiesenfeld ganz vorne mit dabei. Bereits seit 2002 engagieren sich die Schüler und Schülerinnen, unterstützt von Vertrauenslehrer Christian Witt, für andere Jugendliche.

Die Organisation fördert und betreibt Jugend- und Bildungsprojekte in Südosteuropa, Jordanien und Deutschland mit den Themenschwerpunkten Antidiskriminierung, Jugendengagement und der Unterstützung von Geflüchteten. Einmal im Jahr richtet Schüler helfen leben deutschlandweit den Sozialen Tag aus, an dem Schüler einen Tag lang die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz tauschen und ihren Lohn für Gleichaltrige spenden.

Das haben auch immer wieder Jugendliche von der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld getan und so bisher insgesamt 30.000 Euro gespendet. Das sei relativ viel im Vergleich zu anderen Schulen, betont Johanna Bunram von ‚Schüler helfen leben.‘ Sie war kürzlich persönlich nach Glinde gekommen, um den besonderen Einsatz der Schüler zu würdigen. Dazu gab es nicht nur eine Plakette und lobende Worte, sondern auch zwei Workshops, bei denen auch Kosovas Knasniqi und Erleta Rexha mit den Schülern arbeiteten. Beide kommen aus dem Kosovo und wissen den Einsatz von ‚Schüler helfen leben‘ zu schätzen: „Die Spenden haben uns sehr geholfen. Sie haben dazu beigetragen, unser Leben etwas leichter zu machen.“ Denn ihre Schulen seien nicht so gut ausgestattet wie jene am Wiesenfeld.

„Mit Tanz und Musik gegen Diskriminierung – Gypsy Roman Urban Balkan Beats Belgrad“, sowie „Ankommen. Was nun? Der Alltag von syrischen Kindern in Jordanien“ waren die Themen der Workshops. Die Schwerpunkte seien sehr passend, um an die Arbeit für Toleranz und gegen Rassismus andocken zu können, sagt Schulleiter Johannes Haarbeck.

Alle hoffen nun, dass es nach zwei Jahren Corona-Pause auch bald wieder möglich sein wird, einen Sozialen Tag zu veranstalten.

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