31. Mai 2022
Barsbüttel

Schulwegekonzept kommt nicht voran

Elternbeiräte machen Druck und starten Petition

Im August 2021 wurden die Ergebnisse des Expertenbüros präsentiert
Foto:Kuhlmann

BARSBÜTTEL Der Schulwegeplan der Gemeinde Barsbüttel ist 20 Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Politik und Verwaltung hatten daher ein Konzept beauftragt, das 20.000 Euro gekostet hat, 80 Prozent davon hat die AktivRegion Sieker Land Sachsenwald gefördert. Im vorigen August hatte das Entwicklungsbüro Bueffee die Ergebnisse präsentiert. Seitdem scheint es nicht voranzugehen.

Darum haben die Schulelternbeiratsvorsitzenden Michael Schmidt (Kirsten Boie Grundschule), Daniela Kämmerer (Grundschule Willinghusen) und Fabian Preuß (Erich Kästner Gemeinschaftsschule) eine Petition auf den Weg gebracht, um das Thema in den politischen Gremien wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Ziel ist es, einen Plan zur Umsetzung der Maßnahmen anzustoßen. „Wir möchten die Wege zu Schulen und Kitas sicher gestalten. Es soll allen Kindern möglich sein, selbstständig und ohne Gefahren zur Schule oder Kita zu gelangen“, so Michael Schmidt. 250 Stimmen Barsbütteler Bürger braucht die Petition, um in der Politik beraten zu werden, 159 haben bislang unterschrieben. Rund sechs Wochen verbleiben noch.

„Die Verkehrssituation hat sich in den letzten 30 Jahre verändert“, sagte Jens Leven, Geschäftsführer der Wuppertaler Firma bei der Präsentation im letzten Jahr. Ein großes Probleme seien die Elterntaxis. Die Experten hatten die Unfalldaten der letzten fünf Jahre ausgewertet. Elternbefragungen an Grundschulen und Kitas sowie eine Onlinebefragung an der Gemeinschaftsschule brachten weitere Erkenntnisse. „Wir wissen, dass es ein großes Thema ist“, so Schmidt: „Die Verkehrssicherheit der Kinder aber muss höchste Priorität haben.“

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