29. September 2021
Glinder Zeitung

Abschied aus dem Amt

Vorsitzender der Glinder Tafel hört auf

Sylvia Stühmer überreicht demscheidenden Vorsitzenden Paul Nowatzki einen Blumenstrauß als Dank Foto: privat

Sylvia Stühmer überreicht demscheidenden Vorsitzenden Paul Nowatzki einen Blumenstrauß als Dank Foto: privat

GLINDE „Ich will nicht weitermachen, bis ich vom Hocker falle“, hat sich Paul Nowatzki vorgenommen und seinen Vorstandsposten bei der Glinder Tafel aufgegeben. Seit zehn Jahren war er im Vorstand des Vereins aktiv, seit sechs Jahren als erster Vorsitzender. „Im kommenden Februar werde ich 80 Jahre alt, da ist es Zeit aufzuhören“, erklärt er. Mit Alfons Stanetzek wurde bereits ein Nachfolger im Amt gewählt.

Bis zum Ende des Jahres wird Nowatzki sich aber noch mit darum kümmern, dass bedürftige Glinder mit Lebensmitteln versorgt werden. „Ich bin beruhigt, dass dann auch ohne mich alles gut läuft“, ist er überzeugt.
Den Mitgliedern der Tafel fällt es dennoch schwer, auf ihren aktiven Vorsitzenden zu verzichten. Sylvia Stühmer und Jörn Andresen vom Tafel-Vorstand erinnerten in ihren Reden während der Mitgliederversammung an Nowatzkis außergewöhnliches Engagement, seine Zuverlässigkeit und den zeitlichen Aufwand, mit dem er die vielfältigen Aufgaben der Tafel als Vorsitzender wahrgenommen hat. Als Dank gab es zum Abschied eine gute Flasche Rotwein, einen Restaurant-Gutschein und einen großen Blumenstrauß.
Nowatzki lebt seit 1946 in Glinde, ist auf dem Gut bei Pflegeeltern, die in der Milchwirtschaft beschäftigt waren, aufgewachsen. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung in Hamburg bei einer Privatbank. Treffen mit den ehemaligen Arbeitskollegen gibt es auch weiterhin. Doch nicht nur dafür möchte er bald mehr Zeit haben. Weiß er sich doch auch mit Gartenarbeit und Sport zu beschäftigen. Er ist Mitglied im Bergedorfer Skiclub und unternimmt zudem gern Fahrradtouren.
Außerdem möchte er mehr Zeit für die Familie haben, nicht zuletzt für die Elf- und 15-jährigen Enkel, mit denen er unter anderem gern ins Kino geht. „Wir nehmen die beiden in den Herbstferien auch mit in den Urlaub nach Kühlungsborn“, berichtet Paul Nowatzki.

Auch interessant