27. Februar 2021
Echo Wochenblatt

Jetzt wird in die Höhe gebaut

Projektkaufmann Pascal von der Heyde freut sich über den Baufortschritt Foto: Palapies

Projektkaufmann Pascal von der Heyde freut sich über den Baufortschritt Foto: Palapies

GEESTHACHT Es geht voran im Neubaugebiet an den Elbterrassen III. Sichtbarster Beweis des Fortschritts, den das Projekt des Bauunternehmens Ed. Züblin nimmt, sind nunmehr zwei Kräne. Der erste steht seit Mitte Januar in der Nähe der Steinstraße, der zweite wurde vor einer Woche am anderen Ende des Grundstücks nahe der Elbe montiert.

Grundlage der Standfestigkeit des 34 Meter hohen Riesen sind neben einem bereits im Januar gegossenen Betonsockel vier Pfähle, die sich als Kranfuß 14 Meter tief ins Erdreich hineinkrallen. Wenn alles fertig ist, wird die Tragkraft des Krans am Ende des Auslegers etwa 3,5 Tonnen betragen. Der Kran bedient den südlichen Teil der Baustelle, darunter die beiden Häuser mit den Eigentumswohnungen sowie das Haus der Bergedorf-Bille.

Während im hinteren Teil des Areals mit dem Kran in die Höhe gebaut wird, stehen nahe der Straße erste Arbeiten vor dem Abschluss, bei denen es um die Tiefe geht. Gerade sind Arbeiter dabei, den Fußboden für die durchgehende Tiefgarage zu gießen und zu glätten. „Zurzeit arbeiten um die 70 Leute auf der Baustelle“, erklärt Projektkaufmann Pascal von der Heyde. Die Arbeiten sollten jetzt abgeschlossen werden, eine Spezialmaschine zum Ebnen des Bodens sorgt für das Finale.

2023 fertig

Es entstehen 123 Tiefgaragenplätze. Noch sechs weitere Flächen zum Betonieren sind geplant. Nach dem Zeitplan soll diese Phase im April abgeschlossen sein, dann beginnt bereits der Hochbau. Der Abschluss des Projektes ist 2023 geplant. Dann sollen auf dem Züblin-Areal sechs Gebäude mit zusammen 136 Wohnungen entstanden sein.

Derweil sind die Mieter in den benachbarten Elbterrassen II eingezogen. Die Bewohner der östlichen Häuser der Bergedorf-Bille schauen direkt auf die Baustelle. „Beschwerden wegen Lärm gab es nicht“, sagt Pascal von der Heyde. „Im Großen und Ganzen wird es auch nicht mehr laut.“ Anfang des Jahres wurde mit dem Bohrpfahlgerät gearbeitet, diese Maschine hat die Baustelle wieder verlassen. Der Einsatz weiterer Maschinen dieser Art ist nicht mehr vorgesehen.

Die „Waterkant“-Eigentumswohnungen an den Elbterrassen II sind noch nicht bezogen. Die letzten der 67 Wohneinheiten sind vor Kurzem verkauft worden. Abschließende Arbeiten im Innenbereich stehen noch aus. Ihre Übergabe soll im Juni sein.

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