16. April 2021
Farmsen

Der Hilferuf des Fördervereins

Crocodiles Ligateam und Nachwuchs bedroht

Crocodiles-Geschäftsführer Sven Gösch (von links) sowie die Förderverein-Vorstandsmitglieder Birgit Schwanebeck, Solveig Marxen und Carl-Heinz Götz wollen mit einer Hilfsaktion dafür sorgen, dass Corona dem Eishockeysport keinen nachhaltigen Schaden zufügt Foto: Zimmermann

FARMSEN Der Förderverein der Hamburg Crocodiles braucht Unterstützung. Aufgrund der Corona-Pandemie sind fast alle Einnahmen weggebrochen, mit denen eigentlich die Oberliga-Mannschaft und der Eishockey-Nachwuchs gefördert werden. Eine Hilfsaktion soll nun sicherstellen, dass diese Aufgaben weiterhin wahrgenommen werden können.

Eiszeiten für Ligamannschaft und Nachwuchs, die Ausrüstung für Talente, Trainergehälter, die Technik in der Eishalle, Wohnungen für die Oberliga-Spieler und dazu ganz viel ehrenamtliches Engagement – der 2016 gegründete Förderverein der Hamburg Crocodiles unterstützt den Eishockeysport in der Hansestadt auf vielfältige Weise. „Der Verein ist eine der tragenden Säulen für uns“, sagt Crocodiles-Geschäftsführer Sven Gösch.
Eine Säule, die wegzubrechen droht. Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Normalerweise kommen pro Jahr mehr als 200.000 Euro zusammen. In Corona-Zeiten sind die Einnahmen um etwa zwei Drittel gesunken. Um den Verlust aufzufangen, haben die Crocodiles unter dem Motto „Watmuttdatmutt“ eine Hilfsaktion ins Leben gerufen. Wer den Förderverein unterstützen möchte, erhält als Dankeschön ein Unterstützer-Ticket. „Die Crocodiles tragen da-zu bei, die Menschen in unserem Stadtteil zusammenzubringen“, sagt Birgit Schwanebeck, Vorstandsmitglied des Fördervereins. Die Eishalle sei wegen der Spiele des Eishockey-Oberligisten einer der Orte, an dem sich die Menschen aus Farmsen und Berne treffen. Da der Farmsener TV der Stammverein der Crocodiles ist, seien die in Farmsen und Berne verwurzelt und eines der Aushängeschilder des Stadtteils.

Wer den Förderverein unterstützen und mehr über die Hilfsaktion wissen möchte erhält auf der Homepage der Crocodiles (www.crocodiles-eishockey.de) nähere Informationen.

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