1. April 2023
Schwarzenbek

Wendehammer nur noch für Busse

Elterntaxis werden vor der Verbandsschule Nordost verbannt

Elterntaxis (Symbolfoto) sind vielerorts ein Problem Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

SCHWARZENBEK Das Verkehrsproblem an der Grundschule Nordost ist bekannt. Viele Autos sowie Schulkinder zu Fuß und per Fahrrad sind morgens und mittags auf der Cesenaticostraße unterwegs. Hinzu kommen die Schulbusse, die zu groß sind, um auf dem Wendehammer vor der Schule in einem Zug zu wenden. Zurücksetzen und Rangieren ist nicht zulässig.

In den neuesten Planungen des städtischen Bauamtes ist vorgesehen, eine Kiss&Go-Zone an den Verbrüderungsring zu verlegen und den Wendehammer an der Schule für die Busse neu zu bauen: Nach neuen Berechnungen und einer Besichtigung mit Experten von Polizei, Ordnungsamt und Busbetrieben vor Ort ist klar, dass ein Wendehammer mit einem Durchmesser von 24 Metern auch direkt vor der Schule gebaut werden könnte. Der würde ausreichen, damit Busse ohne zu rangieren wenden können. „Damit würden wir Kiss&Go-Zone und Bushaltestelle entflechten“, so Martin Schulte aus dem Tiefbauamt der Stadt.

Geplant ist zudem, durch eine Verbreiterung den Fußweg sicherer zu machen. Vom möglichen Einbau einer Schranke am Ende der Straße, die per Fernbedienung von Lehrern und Busfahrer geöffnet werden könnte, hat Schulte hingegen Abstand genommen.

Im Haushalt sind 316.000 Euro für die Maßnahme eingestellt. Allerdings wird die Planung aktuell noch einmal überdacht, denn Radfahrer kommen darin nicht vor. Laut Schulte reicht der Platz nicht, um neben dem Fußweg noch einen Radweg anzulegen – der breit ausfallen müsste, weil die Lastenfahrräder, die von Eltern häufig genutzt werden, breiter sind.

Aktuelle Lösung: Wie bisher auch müssten Eltern die Straße benutzen, während Kinder bis zum Alter von acht Jahren den Fußweg nutzen müssen.

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