13. März 2021
Mölln

Künstler zieht’s in die Natur

KulturSommer am Kanal wird diesmal noch landschaftlicher

Zu den Höhepunkten zählt auch das Kanu-Wander-Theater, das Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ inszeniert Foto: Antje Berodt

Zu den Höhepunkten zählt auch das Kanu-Wander-Theater, das Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“ inszeniert Foto: Antje Berodt

MÖLLN Offene Ateliers, Konzerte, Theater – der Kultursommer am Kanal lockt seit 15 Jahren kulturell interessierte Besucher in die Region am Elbe-Lübeck-Kanal. Mit seiner 16. Auflage wird er in diesem besonderen Jahr „noch landschaftlicher“, verspricht der Intendant Frank Düwel.

Wie immer präsentiert das sommerliche Festival unter dem Dach der Stiftung Herzogtum Lauenburg innerhalb von vier Wochen rund 90 Veranstaltungen. „Am Ufer – die Freiheit“ haben Intendant Frank Düwel und Festival-Managerin Farina Klose den diesjährigen Kultursommer getauft.
Die Leinen los macht er am 5. Juni. „Es geht an die Wegesränder, hinein in die Gärten und in die Natur“, versprechen die Veranstalter.
Was sich in diesem Kultursommer wo abspielt, verrät der gerade erschienene Highlight-Flyer.

Freiluftcharakter

Er dokumentiert den Freiluftcharakter der Großveranstaltung. „Das Festival folgt damit konsequent einer Fährte, die es selbst gelegt hat“, sagt Frank Düwel. Noch stärker als bisher wird der gesamte Kreis Herzogtum Lauenburg als Festspielort einbezogen. Die Einbettung der Veranstaltungen in die Landschaft treibt Düwel schon länger um. Immer wieder gab es in den letzten Jahren Freiluftformate wie das „Singen am See“ oder das „Kanu-Wander-Theater“. Die Pandemie hat sich hier für die Veranstalter als Glück im Unglück erwiesen. 2020 verlegte Düwel im Zusammenspiel mit Managerin Farina Klose einen Großteil der Veranstaltungen ins Netz und nach draußen. In diesem Jahr heißt es: Alles ohne Netz, dafür alles auf lauenburgischer Erde.

Kunst am Wegesrand

Die Kunst am Wegesrand ist wieder dabei. „Damit waren wir letztes Jahr sehr erfolgreich“, so der Intendant. 2021 sattelt das Duo nun drauf – unter anderem mit der Kunst am Wegesrand für Kids, mit Gartenkonzerten, mit einem poetischen Spaziergang auf dem Geesthang und einer Begegnung mit Thomas Manns „Zauberberg“.

„Am Ufer – die Freiheit“ – der Name ist Programm, eröffnen sich doch dem Publikum Gelegenheiten, sich in alle Himmelsrichtungen zu bewegen. „Bei uns sind die Besucherinnen und Besucher frei“, sagt Düwel. Die erste Gelegenheit bietet sich, wenn es zur Eröffnung am 5. Juni heißt „Büchen erFahren“. Mit dem Rad schickt das KulturSommer-Team das Publikum auf eine Kunsttour. In kleinen Gruppen geht es von Station zu Station, wo sich den Besucherinnen und Besuchern ungeahnte ästhetische Welten eröffnen.

Formate wie „Parkgeflüster“ – ein Event für Slammer /innen und junge Literat/innen – sowie Beat’n’Dance für Kids zeigen es: „Der Kultursommer am Kanal soll ein Event für Jung und Alt sein, ein Ereignis für die gesamte Familie“, sagt Farina Klose. „Deshalb bieten wir eine ganze Reihe von Formaten für Jüngere an.“

Flyer herunterladen auf der Seite www.kultursommer-am-kanal.de

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