20. November 2021
Geesthacht

Sketche mitten aus dem Leben

Niederdeutsche Volksbühne zeigt „Schummerstünn“ noch bis 4. Dezember

Andrea Behrens und Tessa Wieckhorst brachten bei „De Betrug“ die Zuschauer zum Lachen Foto: Funke

Andrea Behrens und Tessa Wieckhorst brachten bei „De Betrug“ die Zuschauer zum Lachen Foto: Funke

GEESTHACHT Die Premiere der neuen „Schummerstünn“ der Niederdeutschen Volksbühne Geesthacht – ein plattdeutscher Abend mit Sketchen, Döntjes und Musik – sorgte am Freitagabend für viel Gelächter beim Publikum. Unter dem Titel „Anners as du denkst“ hat der Theaterverein erneut ein einfallsreiches Programm zusammengestellt, das noch bis zum 4. Dezember in der Theaterwerkstatt präsentiert wird.

Die 14 Sketche, in denen einige Schauspieler mehrfach auftreten, kommen mitten aus dem Leben, sodass sich die Zuschauer an die eigene Nase fassen können. In dem Sketch „28 durch 7“ versuchen Helga und Jens Scharnberg als Elternpaar ihrem Nachwuchs (Mia Petersen) eine Mathe-Aufgabe anschaulich zu erklären. Diese Versuche haben zur Freude der Zuschauer so ihre Tücken.

Amüsante Wortgefechte

Lachtränen kullerten auch über die Wangen, als ein Ehepaar (gespielt von Marcel Jammer und Annika Petersen) eine lebhafte Debatte darüber führte, ob ein Papagei als Haustier angeschafft werden soll oder nicht, sowie im Stück „Up’n Amt“, in dem sich ein Arbeitssuchender (Heinz-Joachim „Theo“ Jacobs) und eine Beamtin (Meike Göpfert) ein Wortgefecht lieferten. Auch der Apotheken-Witz mit Marcel Jammer, Grete Bruhn und Sabine Böhn amüsierte das Publikum königlich.

Nicht wegzudenken sind die Auftritte des Mutter-Tochter-Gespanns Andrea und Neele Behrens sowie der Geschwister Ben und Mia Petersen. Dieter Wondruschka bewies im Döntje „De Hundebiss“ wiederum, dass so ein Biss manchmal im Auge des Betrachters liegt, und die Schülerin Anna Greatsch sinnierte schon einmal über ihren weit in der Zukunft liegenden Ruhestand.

Weihnachtliche Stimmung mit Prof. Hochstein

Aber auch Annabell Fritsch, Tessa Wieckhorst und Zoe Wille ernteten reichlich
Applaus. Für weihnachtliche Stimmung sorgte Professor Wolfgang Hochstein am
Klavier.

Die „Schummerstünn“ wird noch bis Sonnabend, 4. Dezember in der Theaterklause (Bergedorfer Straße 28) gezeigt. Die Vorstellungen sind jeweils freitags um 20 Uhr sowie sonnabends um 15 und 20 Uhr.

Es gibt vereinzelte Restkarten. Diese können unter der Telefonnummer 04152/831 42 reserviert werden. Es gilt die 2G-Regelung. Zutritt haben nur Geimpfte oder Genese. Die Tickets für die Nachmittagsvorstellung kosten 16 Euro (inklusive Kaffee und Kuchen) und für die Abendvorstellung werden 22 Euro fällig (inklusive Snacks und Getränke)

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