30. Juli 2022
Geesthacht

Peter Pan spart für Rollstuhlfahrer-Karussell

Förderverein für die Vamed-Klinik profitiert von Spendenaktion der Körber AG

Fabio Balz und Moritz Strobel (r., beide Körber) überbrachten ein 1000-Euro-Geschenk für Norbert Gruse (l., Peter Pan) und Heilerziehungspflegerin Katja Leube (Vamed-Klinik) Foto: Palapies

GEESTHACHT Warmer Regen für die Kasse von Peter Pan. Der Förderverein, der die Vamed-Klink im Edmundsthal in Geesthacht unterstützt, profitierte von einer Jubiläumsaktion der Körber AG.

Behandelt werden hier Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die unter neurologischen Erkrankungen aller Art leiden. „Mit 120 Patienten sind wir ziemlich voll belegt gerade“, berichtet Katja Leube, Heilerziehungspflegerin in der Klinik. Ebenfalls untergebracht werden müssen nämlich Begleitpersonen wie Eltern oder Geschwister. So wird das Sommerfest am 25. August auch für 300 Gäste geplant. 200 Mitarbeiter kümmern sich um ihr Wohlergehen.

Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums 2021 unterstützt der internationale Technologiekonzern Körber AG 75 lokale Projekte und Organisationen mit einer Geldspende von jeweils 1000 Euro. Die Mitarbeiter reichten Vorschläge ein, welche Aktionen profitieren sollten, und stimmten anschließend ab. Da die Aktion weltweit an allen Körber-Standorten rund um den Globus erfolgte, ist es schon etwas Besonderes, dass die Vamed-Klinik am Ende ausgewählt wurde.

„Wir sparen an“, sagt Norbert Gruse, der 2. Vorsitzende von Peter Pan, zu den Plänen, wie das Geld verwendet werden wird. Der Förderverein ist zur Stelle, wenn besondere Hilfe nötig wird, um den Aufenthalt in der Klinik weiter zu verbessern. Dazu gehört etwa die Übernahme von Fahrtkosten für Eltern, die regelmäßig eine lange Anreise zu ihrem kranken Kind machen müssen. „Sachen, die die Kassen nicht zahlen würden“, meint Norbert Gruse. So beteiligte sich Peter Pan auch an den Kosten des Spielplatzes mit inklusiven Spielgeräten wie einer Schaukel für Rollstuhlfahrer, der im April vor einem Jahr fertiggestellt wurde. Er soll um weitere Geräte erweitert werden, wenn genügend Geld gesammelt wurde. Etwa 15.000 Euro müssen pro Spielstation veranschlagt werden. Ein Karussell, das auch mit Rollstuhl benutzbar ist, steht auf dem Wunschzettel ganz weit oben.

„Wir sind mit der Verteilung auf der Zielgeraden, werden die Aktion aber weiterführen“, sagt Fabio Balz von Körbers Unternehmens-Kommunikation. Die Summe soll in der Fortführung von Jahr zu Jahr um 1000 Euro anwachsen, in diesem Jahr sind es 76.000 Euro.

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