11. September 2021
Geesthacht

Alte Dame, Baujahr 1945, zischt los

Dampflok Karoline ist zurück auf der Schiene

Die Museumseisenbahn„Karoline“ auf großer Probefahrt im Mai dieses Jahres Fotos: Dirk Schulz

Die Museumseisenbahn„Karoline“ auf großer Probefahrt im Mai dieses Jahres Foto: Dirk Schulz

GEESTHACHT/BERGEDORF Sie ist Geesthachts beliebteste alte Dame. Doch sie hatte sich über zwei Jahre rar gemacht: „Karoline“, Jahrgang 1945, die historische Dampflokomotive der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn.
An diesem Wochenende kann der Verein erstmals seit Pfingsten 2019 wieder Fahrten von Geesthacht nach Bergedorf Süd und umgekehrt anbieten. Aufgrund der coronabedingten Auflagen ist der Ablauf anders als gewohnt. Um die Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können, gibt es diesmal unterwegs auf der Strecke keinen Halt in Escheburg und Börnsen. Auch die Abstecher nach Krümmel entfallen. Das heißt, vom Alten Bahnhof in Geesthacht geht es in 35 Minuten nonstop nach Bergedorf und wieder zurück. Die Abfahrtszeiten in Geesthacht sind an beiden Tagen um 12.30 Uhr, 15.15 Uhr und 17.55 Uhr. Nach einem viertelstündigen Aufenthalt geht es am Bahnhof Bergedorf Süd um 13.20 Uhr, 16.05 Uhr und 18.45 Uhr los.
Am Sonntag gibt es obendrein eine zusätzliche Fahrt um 10.15 Uhr ab Geesthacht und um 11.05 Uhr ab Bergedorf. Für Fahrgäste gilt die 3G-Regel. Impfnachweise müssen vorgelegt werden. Ein Corona-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Schulkinder müssen die Testbescheinigung der Schule vorweisen. Kinder unter sieben Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Die Kontaktdaten werden per Luca-App oder handschriftlich erfasst. Während der Fahrt, im Bahnhof Geesthacht und am Bahnsteig Bergedorf herrscht Maskenpflicht. Obendrein gibt es unterwegs keinen Verkauf von Snacks und Getränken. Auch Fahrräder können diesmal nicht befördert werden. „Die Auflagen sind immer noch gewaschen, aber wir versuchen es jetzt zumindest mal. Mal sehen, wie es angenommen wird“, sagt Gerhard Rösler, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geesthachter Eisenbahn.

11. und 12. September, Fahrkarten gibt es an den Bahnhöfen Geesthacht und Bergedorf-Süd

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