10. April 2021
Bramfeld

Bramfelder LANer spenden für das HdJ

Jugendarbeit derzeit von Corona ausgebremst

Jugend

Die Bramfelder LANer wollen das Haus der Jugend bald wieder in eine elektronische Intensivstation verwandeln Foto: HdJ

BRAMFELD Jugendarbeit ist in Zeiten von Corona besonders schwer. Das spüren die Mitarbeiter/-innen vom Haus der Jugend Bramfeld (Herthastraße 16) seit Monaten. Die Einrichtung ist zwar offen, kann aber schon aus Gründen der Hygiene­vorschriften keinen Normalbetrieb mehr fahren.

„Veranstaltungen sind unter diesen Umständen nicht möglich. Wir müssen uns derzeit auf die Gruppen­arbeit beschränken“, erklärt HdJ-Leiterin Claudia Böhmer. Gruppenarbeit bedeutet, dass die angefangenen Kurse mit fester Teilnehmerzahl fortgesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Graffiti, Skateboardfahren am Rande des Marktplatzes (auf erweiterter Fläche) und Schlagzeug.

Die letzte größere Veranstaltung vor dem Lockdown 2020 war die jährliche LAN-Party des Orga-Teams „GyBraLAN:re“, eine Veranstaltung mit langjähriger Bramfelder Tradition, die seit 2017 an der Herthastraße beheimatet ist. Dabei wird das Haus in eine Art elektronische Intensivstation verwandelt, mehr als 100 „Ü 18“-Teilnehmer rücken für ein Wochenende mit ihren PCs an, besetzen jedes freie Plätzchen im Haus und vernetzen sich zu Spielen, Turnieren und einem Rahmenprogramm. Angesetzt für März, fiel das Event in diesem Jahr Corona zum Opfer.

Doch die Organisatoren wollten sich bei ihren Gastgebern für die vergangenen Jahre bedanken und starteten ein Fundraising, bei dem 500 Euro zusammenkamen. „Eine tolle Geste.
Und mit einem solchen Betrag hätten wir nie gerechnet“, freute sich Claudia für das gesamte HdJ-Team. Die Spende soll in Medien investiert werden. Und es bleibt die Hoffnung auf bessere Zeiten -–so bald wie möglich.

Axel vom LAN-Orga-Team (rechts) überreicht Deniz Yumurtaci (HdJ) die 500-Euro-Spende für das Bramfelder Haus der Jugend Foto: HdJ

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