10. Juli 2021
Borgfelde

Sprechwerk spielt den Sommer durch

Vielfalt Tanz trifft auf Drama, einen Politkrimi und Comedy

„Elvis lebte – bei Möbel Werner“ verspricht ein unterhaltsamer Theaterabend zu werden Fotos: G2 Baraniak

BORGFELDE Dieser Sommer gehört in Hamburg der Kultur, sehr viel passiert draußen, aber auch in den Theatern hebt sich wieder der Vorhang. Das Hamburger Sprechwerk an der Klaus-Groth-Straße legt jetzt richtig los.

„Das kleine, feine und fleißige Sprechwerk haut im Juli eine Aufführung nach der anderen raus, einfach, weil wir es können. Und wollen“, sagt Intendantin Konstanze Ullmer. Das Programm ist vielfältig. Tanz trifft auf Drama und einen Politkrimi, dazu Comedy. Sogar Elvis gibt sich die Ehre. Bevor der King die Bühne erobert, ist jedoch erst noch das Kabarett-Solo „Liftboy – oben wird die Luft immer dümmer“ von Huug van´t Hoff mit Fred Lobin zu sehen (Mittwoch,
14. Juli, 20 Uhr, Eintritt: 21 Euro, ermäßigt 13,50 Euro).

Am Sonntag, 18. Juli, folgt „Madoffs Traum“. Im Mittelpunkt des Stücks steht ein krimineller Manager, der zu 150 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er berichtet in einem fiktiven Monolog über Wirtschaft, Verbrechen und Politik, über seine größten Coups und Börsengeschäfte und über Geldwäsche. Die Autorin Dominique Manotti war Professorin für Neue Wirtschaftsgeschichte, kennt sich also bestens aus. (Sonntag, 18. Juli, 18 Uhr, Eintritt: 21/13,50 Euro).

„Elvis lebt – bei Möbel Werner“ ist eine Eigenproduktion des Hamburger Sprechwerks. Am Freitag, 23. Juli, ist die Uraufführung der musikalischen Komödie, die ganz sicher ein Trumpf der kleinen Bühne im Wettbewerb der Theater um die Zuschauergunst darstellen wird. Elvis-Imitator Harry Litzmann erlebt Höhen und Tiefen, der Zuschauer lernt ihn kennen, als es kaum noch weiter runtergeht. Dann kommt das Angebot des Möbelhauses. Der Altrocker wird zur Einweihung der Küchenabteilung engagiert und glaubt an ein Comeback. Tragisch, lustig und voller Elvis-Songs, dazu einen versierten Hauptdarsteller: Der Schauspieler und Kultsänger Peter Kirchberger ist durch seine zahlreichen Elvis-Auftritte mit den Hamburger Rockbands „Franny and the Fireballs“ und „Rudolf Rock und die Schocker“ die ideale Verkörperung der Titelfigur.

Die Hamburger Rocklegende Peter Kirchberger wird zur Rocklegende „Dirty“ Harry Litzmann. Das verspricht ein unterhaltsamer Theaterabend zu werden. Und last but not least erwartet den Zuschauer im Sprechwerk am Freitag, 30. Juli, die erste Sprechwerk Comedynight mit Andrea Volk, Don Clarke, Christian Schulte-Loh und Alicja Heldt.

Hamburger Sprechwerk Klaus-Groth-Straße 23, Infos und Tickets, www.sprechwerk.hamburg

 

Sprechwerk-Intendantin Konstanze Ullmer freut sich auf einen Juli voller Premieren

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