25. September 2021
Curslack

Zweiter Anlauf für neuen Asphalt

Curslacker Heerweg wird saniert

Löcher und Risse in der Fahrbahn vom Curslacker Heerweg verschwinden ab dem 29. September Foto: Heyen

CURSLACK Von Mittwoch, 29. September, bis Freitag, 22. Oktober, wird die Fahrbahn des Curslacker Heerwegs zwischen Achterschlag und Curslacker Deich saniert.

Der Start der Bauarbeiten war eigentlich schon für Ende August angesetzt. Doch das Bergedorfer Bezirksamt verschob die Sanierung kurzfristig in die Herbstferien, um die Bevölkerung nicht zusätzlich durch gesperrte Straßen und Staus zu belasten.

Zwar sind die Bauarbeiten auf der angrenzenden Autobahn 25 noch immer nicht ganz abgeschlossen, doch geplant ist, dass die Anschlussstelle Curslack am 1. Oktober wieder frei und das Auffahren Richtung Geesthacht wieder möglich sein soll. Zuvor soll am 28. September die Anschlussstelle Bergedorf in Fahrtrichtung Osten geöffnet werden. Allerdings nur, wenn es bis dahin nicht zu oft regnet. Denn viel Wasser würde das Aufbringen des neuen Flüsterasphalts unmöglich machen.

Am 12. und 13. Oktober darf der frische Asphalt nicht befahren werden.

17.000 m² Fahrbahn werden abgefräst

Am Zeitplan in Curslack würde das aber nichts mehr ändern. Denn auch hier soll die Sanierung der Straße erfolgen, bevor das Wetter zu nass und kalt für eine Asphaltierung wird. Dreieinhalb Wochen lang soll der Curslacker Heerweg auf einer Länge von 2,2 Kilometern für den Durchgangsverkehr voll gesperrt werden. Zunächst werden die Schächte und Schieberkappen ausgebaut und die Fahrbahnoberfläche auf insgesamt 17.000 Quadratmetern vier Zentimeter tief abgefräst. Busse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) und die Stadtreinigung können in der Zeit die Baustelle passieren, ebenso gelangen Anwohner und Gewerbetreibende zu ihren Grundstücken.
Nur an zwei Tagen, an denen der neue Asphalt eingebaut wird, werden auch sie die frisch asphaltierte Fahrbahn nicht befahren dürfen. Für diese Arbeiten sind Dienstag, 12. Oktober, und Mittwoch, 13. Oktober, vorgesehen. Anwohner der Straßen Grashofweg, Tönerweg, Rieckweg und Krühoffweg sollen in der Zeit ihre Siedlung neben der Kirche St. Johannis über die Einmündung des Tönerwegs zum Curslacker Deich verlassen können.

Bushaltestellen werden angepasst

Auch kaputte Bordsteine werden ausgetauscht, Bushaltestellen, Bankette und Grundstücksüberfahrten an die neue Fahrbahn angepasst. Zum Abschluss der Maßnahme folgen noch einige Restarbeiten. Dazu zählen das Aufbringen der neuen Fahrbahnmarkierungen, Pflastern der Randbereiche und auch das Hochziehen von 230 Straßenkappen, die an die Höhe der neuen Fahrbahn angepasst werden müssen. 550.000 Euro sind für die Maßnahme einkalkuliert. Sie stammen noch aus den 5,45 Millionen, die Bergedorfs Tiefbauabteilung im vergangenen Jahr bei der Senatskanzlei für Straßensanierungsarbeiten im Bezirk einwerben konnte.

Auch interessant