28. August 2021
Bergedorf

Stummfilmkonzert mit Hamburg-Bildern

Die Carmen von St. Pauli im SerrahnEINS

Tänzerin Jenny Hummel (Jenny Jugo) verdreht Bootsmaat Klaus Brandt (Willy Fritsch) den Kopf Foto: Deutsche Kinemathek

Tänzerin Jenny Hummel (Jenny Jugo) verdreht Bootsmaat Klaus Brandt (Willy Fritsch) den Kopf Foto: Deutsche Kinemathek

BERGEDORF Kino mal anders: Das SerrahnEINS zeigt einen Stummfilm mit Bezug zu Hamburg und live gespielter musikalischer Begleitung.

Am Freitag, 3. September, um 19 Uhr geht in dem Kulturhaus an der Serrahnstraße 1 der Vorhang auf für den Film „Die Carmen von St. Pauli“. Die Außenaufnahmen des 1928 in den UFA-Filmateliers in Potsdam-Babelsberg entstandenen Films wurden in Hamburg gedreht. Die Hauptrollen spielen Jenny Jugo und Willy Fritsch, beide Stars der damaligen Filmwelt.

Erzählt wird, wie der von Haus aus pflichtbewusste Bootsmaat Klaus Brandt (Fritsch) der Tänzerin und „Seeräuberbraut“ Jenny Hummel (Jugo) verfällt, alles verliert und am Ende doch wieder zu alter Aufrichtigkeit zurückfindet. „Kaum satt sehen kann man sich an den fantastischen Außenaufnahmen und Kamerafahrten im Hamburger Hafen, die geradezu neorealistisch daherkommen“, zeigt sich Helmuth Sturmhoebel vom Kulturhaus-Verein begeistert.

Für die passende musikalische Umrahmung des Stummfilms sorgt die Akkordeonistin Natalie Böttcher. Die gebürtige Russin, die ihre Ausbildung an der Mussorgsky Musikhochschule in St. Petersburg absolvierte und seit Ende der 90er-Jahre in Hamburg lebt, ist bekannt durch ihre Auftritte und Zusammenarbeit unter anderem mit dem Giora Feidman Trio oder bei der Show „Balagan“.

Karten kosten an der Abendkasse 14 Euro, im Vorverkauf (vorverkauf-serrahn1@web.de) 12 Euro Einlass nur genesen,
geimpft oder getestet

Natalie Böttcher begleitet den Stummfilm am Akkordeon Foto: PR
Natalie Böttcher begleitet den Stummfilm am Akkordeon Foto: PR

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