25. September 2021
Bergedorf

Mit alten Ansichten durch das neue Jahr

Kalender 2022 des Kultur- & Geschichtskontors

Dieses Bild zeigt die alte Kampstraße (heute Weidenbaumsweg), die um 1907 die Post und die Deutsche Bank beherbergte

BERGEDORF „Auf nach Bergedorf!“ So lautet das Motto für den neuen Kalender des Kultur- & Geschichtskontors für das Jahr 2022, der jetzt druckfrisch erhältlich ist.

Von Beginn an war es die günstige Verkehrslage an Land und Wasser, die Menschen nach Bergedorf zog. An der Furt durch die Bille trafen sich Wege und Straßen aus Nord, Süd, Ost und West. Neue Verkehrsverbindungen kamen hinzu: Die Anlage des Schleusengrabens – eine der ältesten künstlichen Wasserstraßen Deutschlands – im Jahr 1445 verbesserte die Bedingungen für den Transport und den Verkehr auf dem Wasser entscheidend.

Rund 400 Jahre später führte der Bau der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn – ihrerseits wiederum eine der ersten Eisenbahnen auf deutschem Boden – dazu, dass Handels- und Industrieunternehmen, aber auch die wohlhabende Hamburger Bürgerschaft und einfache Ausflügler das Städtchen an der Bille für sich entdeckten.

Der diesjährige Kalender, gestaltet mit Motiven aus der Sammlung historischer Postkarten des Bergedorfer Sammlers Heinz Kellinghusen (1918-2021), erinnert an diese zunehmende Mobilität im Bergedorfer Raum. Monat für Monat lässt er historische Straßen, Verkehrsmittel und Gebäude aufleben.

Der Kalender ist ab sofort in den örtlichen Buchhandlungen, dem Info-Point Bergedorf, dem E aktiv Markt Clausen, dem Kiosk Alte Garage und im Kultur- & Geschichtskontor, Reetwerder 17, erhältlich und kostet 9,80 Euro.

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