3. Juli 2021
Bergedorf

Im HiP öffnet sich wieder der Vorhang

Theatersaison 2021/2022 startet im Oktober

Das Flower-Power-Musical „Hair“ kommt im Oktober für drei Abende nach Bergedorf Foto: Burgfestspiele Jagsthausen

Das Flower-Power-Musical „Hair“ kommt im Oktober für drei Abende nach Bergedorf Foto: Burgfestspiele Jagsthausen

BERGEDORF Mit einem fulminanten Programm meldet sich das Theater Haus im Park zurück aus der Corona-Pause.

„Weil wir in den vergangenen Monaten sehr viele Produktionen immer wieder geschoben haben, fällt es uns jetzt leicht, einen geballten Spielplan hinzulegen“, erklärte Axel Schneider, der Intendant von Hamburger Kammerspielen, Altonaer Theater und „Stäitsch Theater Produktionen“, bei der Präsentation der neuen Spielzeit.

Insgesamt 40 Produktionen werden in 53 Aufführungen gezeigt. Den ersten Knaller gibt es Mitte Oktober, zwei Wochen nach dem Saisonstart: Das Kult-Musical „Hair“ geht am 17. Oktober sowie am Wochenende 19./20. Oktober über die Bühne. Das Stück aus den späten 1960er-Jahren zu Hippie-Kultur und Protesten gegen den Vietnamkrieg erlangte mit Songs wie „Good morning starshine“ oder „Let the sun shine in“ seinerzeit Weltruhm.

Noch im selben Monat kommt ein Hamburger Star-Musiker auf die Bühne am Gräpelweg: Deutsch-Soulstimme Stefan Gwildis gibt sich gemeinsam mit seinem Bandleader, Produzenten und Pianisten Tobias Neumann die Ehre mit dem Programm „Vierhändig“. Travestie-Star Elke Winter hellt den grauen Monat November auf mit ihrem Auftritt am Donnerstag, 18. November.

„Loriots Dramatische Werke“ werden vom 19. bis 21. Januar täglich einmal rezitiert. „Bei dieser Aufführung handelt es sich nicht um eine einfache Sketchfolge“, verspricht Intendant Schneider. Stattdessen seien die ebenso bekannten wie beliebten Humor-Episoden schauspielerisch miteinander verknüpft. Zwei Tage darauf der nächste Höhepunkt: Mit „Starbugs Comedy“ kommt erstmals die weltweit erfolgreichste Comedy-Show der Schweiz nach Bergedorf.

Auch das klassische Theater kommt nicht zu kurz. So etwa am 6. Februar, wenn „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ gegeben wird: die beschwerliche Reise eines Schauspielschülers und Antihelden zum eigenen Ich.

Nach derzeitigem Stand dürfen bei jeder Aufführung 230 der 400 Plätze im Saal besetzt werden. Programmhefte gibt es ab sofort im Haus im Park.

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