23. Juli 2022
Bergedorf

Filmvergnügen für alle in den Ferien

Was im Sommer in den Kinos der Region anläuft

Robin Meyer (v. r.), Frank und Bianca Grimm sowie John Barsoe (li.) gehen mit ihren Kinos gut gelaunt in den Filmsommer 2022 Foto: Jan Schubert

BERGEDORF Wie wäre es mit einem Kurzurlaub in gezeichneten Welten, in einem fantastischen Königreich oder im Indianerdorf? Und das garantiert ohne Wartezeiten, verschwundenes Gepäck oder annullierte Flüge. Wer all das möchte, darf sich auf das Kinoprogramm in den Sommerferien freuen.

Die Kinos in Bergedorf (Hansa Filmstudio, Alte Holstenstraße 17-19), Schwarzenbek (Kino Grimm) und Geesthacht (kts, Schillerstraße 33) bedienen Filmfans mit frisch gedrehtem Material, die Corona-Rückstandsware ist so gut wie durch.
„Bibi und Tina – Einfach anders“ (seit 21. Juli): Nächste Verfilmung der bekannten Kinderhörspiele um zwei Freundinnen, die Abenteuer auf dem Pferdehof erleben und es diesmal mit Aliens zu tun bekommen. Regie führt Detlev Buck.

„DC League of Super-Pets” (ab 28. Juli): Warum sollen Superman, Batman und Co. keine adäquaten Haustiere haben? Dachten sich auch die Animationsprofis von Warner Brothers und spendierten dem Superhelden-Kosmos Hund, Hängebauchschwein, Schildkröte und Eichhörnchen, die mit ihren übernatürlichen Kräften nicht nur die Welt, sondern auch ihre entführten Herrchen retten wollen.

„Bullet Train“ (ab 4. August): „Erinnert mich stark an Tarantino-Filme und ein wenig an John Wick“, beschreibt John Barsoe seine ersten Eindrücke. Knallhartes Actionkino darf im Sommer nicht fehlen. Der Geschäftsführer des Hansa Filmstudio findet noch weiteres bemerkenswert: Hauptcharakter Brad Pitt erscheint zur Europa-Premiere in Berlin – etwas, was es seit Corona-Beginn seitens eines US-Stars so gut wie gar nicht mehr gab.

Auch gut: Kino-Tickets kosten im Schnitt 6 bis 9 Euro. Zum Vergleich: Die Eintrittskarten zu den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg kosten zwischen 16 und 34 Euro. Die Kinomacher sind frohen Mutes, dass der Sommer in ihren Lichtspielhäusern richtig knallt, zumal mit dem Franzosen-Spaß „Monsieur Claude und sein großes Fest“ (seit 21. Juli) ein weiterer guter Film läuft.

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