19. März 2022
Bergedorf

Die Liebe, der Tod und das kleine Dorf

Theater „Was man von hier aus sehen kann“

Gilla Cremer und Rolf Claussen spielen die Hauptrollen Foto: Bo Lahola

Gilla Cremer und Rolf Claussen spielen die Hauptrollen Foto: Bo Lahola

BERGEDORF Großes Schauspiel am Gräpelweg: Gilla Cremer und Rolf Claussen gastieren am Sonntag, 20. März, um 18 Uhr mit dem Stück „Was man von hier aus sehen kann“ im Theater Haus im Park.

Autorin Mariana Leky siedelt die großen Themen Liebe und Tod in einem kleinen Dorf an. Die beste Zusammenfassung der Situation gibt die Erzählerin Luise selbst: „Ich bin zweiundzwanzig Jahre alt. Mein bester Freund ist gestorben, weil er sich an eine nicht richtig geschlossene Regionalzugtür gelehnt hat. Immer, wenn meine Großmutter von einem Okapi träumt, stirbt hinterher jemand. Mein Vater findet, dass man nur in der Ferne wirklich wird, deshalb ist er auf Reisen. Meine Mutter hat einen Blumenladen und ein Verhältnis mit einem Eiscafébesitzer, der Alberto heißt. Der Optiker liebt meine Großmutter und sagt es ihr nicht. Ich mache eine Ausbildung zur Buchhändlerin.“ So erklärt sich Luise gegenüber einem jungen Buddhisten, der überraschend im Dorf auftaucht – und sich anschickt, das ganze Leben umzukrempeln…

Regie führt Dominik Günther, für die Ausstattung zeichnet Hannah Landes verantwortlich, die Musik ist von Jannis Kaffka.

Karten gibt es zum Preis von 16 bis 32 Euro im bz-Ticketshop im CCB (Tel. 040/72004258), online unter www.theater-bergedorf.de sowie ab 17 Uhr an der Abendkasse. Es gilt die 2G-plus-Regelung, während der Vorstellung muss eine Maske getragen werden, die Abstände im Saal bleiben weiterhin bestehen

Auch interessant