17. April 2021
Bergedorf

Per Fahrrad sicher durch die Hansestadt

HiP-Team organisiert digitalen Fahrrad-Treff

Der Radlertreff macht Lust auf die Zeit nach Corona, wenn wieder in Gesellschaft geradelt werden darf Foto: Körber Stiftung

Der Radlertreff macht Lust auf die Zeit nach Corona, wenn wieder in Gesellschaft geradelt werden darf Foto: Körber Stiftung

BERGEDORF Die Hansestadt hat ihr Herz für Radfahrer entdeckt. Neue Velorouten entstehen, viele Bezirke wollen fahrradfreundlicher werden und immer wieder tauchen neue Pop-up-Radwege in der Stadt auf. Am 21. April laden freiwillig Engagierte vom Haus im Park der Körber-Stiftung (HiP) zum ersten digitalen Fahrradtreff ein.

Vertreter vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club aus Bergedorf
sowie der Hamburger Polizei informieren und beantworten
Fragen über die Zukunft der Fahrradstadt Hamburg und stellen sich der Frage, wie sicher speziell ältere Bürger im Bezirk Bergedorf auf dem Rad unterwegs sein können.
Deshalb sind radbegeisterte Bergedorfer/-innen der Generationen 50plus am Mittwoch, 21. April, ab 15 Uhr zu zwei Kurzvorträgen und einem anschließenden Austausch eingeladen.

Die Bezirksgruppe Bergedorf des ADFC wird über die Fahrradstadt Hamburg und ihre Zukunftspläne vor allem mit Blick auf die Region Bergedorf sprechen. Außerdem gibt der Seniorenbeauftragte für Verkehrsprävention bei der Polizei Hamburg Tipps und Hinweise, wie es sicher auf zwei Rädern durch die Hansestadt geht. Ein Augenmerk legt er dabei auch auf die gerade bei älteren Menschen beliebten Pedelecs.

Der Fahrrad-Treff des Haus im Park ist eine Gruppe von freiwillig Engagierten, die seit 2004 über das Haus im Park Radtouren für die Generationen 50plus organisiert. Zwischen April und Oktober radeln über 120 Radler/-innen jedes Jahr in kleinen Gruppen insgesamt mehr als 40.000 Kilometer – das ist einmal um die Welt. Neben dem sportlichen Aspekt stehen in erster Linie soziale Kontakte untereinander im Mittelpunkt. Dazu tragen auch Veranstaltungen wie das traditionelle An- und Abradeln bei. Diese mussten zuletzt wegen der Corona-Pandemie immer wieder ausfallen. „Doch gerade weil die kommende Saison genau wie das letzte Jahr durch Corona eingeschränkt ist, wollen wir mit dem Treffen Lust auf die Zeit machen, wenn wir wieder wie gewohnt und in guter Gesellschaft radeln können. Dann umso sicherer und bestimmt auf neuen Routen“, so Klaus-Jürgen Born.

Die Veranstaltung am 21. April findet über die Videokonferenzplattform Zoom statt und ist kostenlos. Anmeldung unter hip@koerber-stiftung.de oder T 725 70 20. Die Zugangsdaten erhalten die Teilnehmer nach der Anmeldung.

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