10. April 2021
Bergedorf

Mit neuem Schwung ins KörberHaus

Eva Nemela übernimmt den Standort Bergedorf

Susanne Kutz (re.) übergibt den Staffelstab an Eva Nemela Foto: Claudia Höhne

Susanne Kutz (re.) übergibt den Staffelstab an Eva Nemela Foto: Claudia Höhne

BERGEDORF Die Staffelstabübergabe erfolgte am 1. April. Eva Nemela hat von Susanne Kutz die Leitung des Haus im Park, des neuen KörberHauses und des Bereichs Alter und Demografie der Körber-Stiftung übernommen.

Susanne Kutz, die die Geschicke der Körber-Stiftung in Bergedorf seit 2015 gelenkt hat, wechselt nach 35 Jahren Dienstzeit in die Altersteilzeit. Viele Bergedorfer und Kursteilnehmer/-innen kennen die engagierte 62-Jährige von ihrer Arbeit im Haus im Park. „Sie hat in den vergangenen sechs Jahren die Arbeit der Körber-Stiftung für ein gutes Leben im Alter in Bergedorf geprägt und die bundesweiten Aktivitäten der Körber-Stiftung zu den Themen Alter und Demografie entscheidend vorangebracht“, sagt ihre Kollegin Dorothea Kerrutt. Eine der größten Herausforderungen war – in Kooperation mit dem Bezirk Bergedorf – die Weichen für den Standortwechsel vom Haus im Park am Gräpelweg zum neuen KörberHaus im Zentrum Bergedorfs zu stellen.

Nun bereitet sich Susanne Kutz auf eine neue Veränderung vor, den Übergang in die nachberufliche Lebensphase: „Berufsbedingt habe ich mich ja ohnehin in letzter Zeit mit genau diesem Thema beschäftigt“, sagt sie lächelnd. „Dass nämlich ein softer Übergang vom Berufs- ins Rentenleben besser ist, als wenn man von 100 Prozent auf Null herunterfährt.“
Deshalb zieht sich die 62-Jährige nun „als sichtbares Aushängeschild der Bergedorfer Körber-Stiftung“ zurück und wird ihrer Nachfolgerin aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen: „Nach sechs bereichernden Berufsjahren freue ich mich, die Ausgestaltung der Arbeitsprozesse im neuen KörberHaus in die Hände meiner engagierten und kompetenten Nachfolgerin Eva Nemela zu legen.“

Eva Nemela arbeitet seit über zehn Jahren im Stiftungssektor. Nach Stationen in großen bundesdeutschen Stiftungen hat sie in den letzten Jahren in der Körber-Stiftung das Programmbüro der „Engagierten Stadt“ geleitet und dort die Kooperation zwischen sechs deutschen Stiftungen und dem Bundesfamilienministerium koordiniert. In dem bundesweiten Netzwerk hat sie 50 Kommunen darin unterstützt, gute Rahmenbedingungen für Engagement und den Zusammenhalt vor Ort zu schaffen.

Diesen Erfahrungsschatz bringt sie bereits seit einigen Monaten in die Entwicklung des gerade entstehenden KörberHauses ein. „Es ist total spannend, das Thema ,Altersfreundliche Strukturen im Alltag‘ jetzt in Bergedorf konkretisieren zu können. Bergedorf hat tolle Einwohner und ist ein besonders interessanter Stadtteil, der zwischen traditionellem Landgebiet und Großstadtflair changiert.“

Im April 2021 übernimmt die 38-Jährige nun die gesamte Leitung für den Bereich Alter und Demografie und den Standort der Körber-Stiftung in Bergedorf: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, und hoffe, dass ich den Bergedorfern und meinem Team bald wieder in Veranstaltungen vor Ort begegnen kann.“

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