31. März 2021
Barsbüttel

Corona-Ausbruch in Kindertagesstätte

Insgesamt 90 Infizierte in Quarantäne geschickt

n der Hälfte der insgesamt zehn Betreuungsgruppen gab es positive Tests Symbolfoto: GettyImages

n der Hälfte der insgesamt zehn Betreuungsgruppen gab es positive Tests Symbolfoto: GettyImages

BARSBÜTTEL In der Kita Soltausredder grassiert die britische Virusvariante. Die Infektion wurde bei insgesamt 90 Personen nachgewiesen. Die Einrichtung bleibt vorerst bis einschließlich Donnerstag, 1. April, geschlossen.

Betroffen sind sowohl Mitarbeiter, darunter im Bereich der Leitung und des Verpflegungspersonals, als auch Kinder in insgesamt fünf Betreuungsgruppen. Sie alle befinden sich in häuslicher Quarantäne. Eine Weiterführung der Betreuung der nicht erkrankten Kinder kann aufgrund des so entstandenen Personalmangels vorerst bis zum 1. April nicht umgesetzt werden. Die Gemeinde zieht während der Schließung keine Betreuungsgebühren ein und stellt einmalig einen kostenlosen Selbsttest pro Kind aus den übrigen Betreuungsgruppen zur Verfügung. Dieser Selbsttest ist für Kinder unter sieben Jahren geeignet.

Die ersten Infektionen sind laut Gemeindeangaben um den 18. März herum aufgetreten. In der Kita Soltausredder werden täglich bis zu 140 Kinder, davon 40 Unter-Dreijährige, in insgesamt zehn Gruppen von 30 pädagogischen Fachkräften und zwei Auszubildenden betreut.

Die Gemeinde Barsbüttel weist darauf hin, dass sich Kinder ab sechs Jahren darüber hinaus auch im Bürgerhaus auf das Coronavirus testen lassen können. Nähere Infos dazu sind im Internet unter www.barsbuettel.de nachlesbar.

Daten des Robert-Koch-Institus (RKI) zufolge sind die Fallzahlen bei Kindern und Jugendlichen in jüngster Zeit bundesweit stark gestiegen. Die Kreisverwaltung Stormarn hat am vergangenen Donnerstag ferner mitgeteilt, dass ein vierjähriges Kind, das an Corona erkrankt war, tragischerweise verstorben ist. Landrat Dr. Henning Görtz: „Wir sind tief betroffen von dieser traurigen Nachricht. Unser Mitgefühl gilt der Familie.“ Aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte der betroffenen Familie gibt der Kreis keine weiteren Auskünfte zu dem Fall.

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