24. Juli 2021
Winterhude

Schlussakt startet im Pergolenviertel

Spatenstich für Bauprojekt „Perigon“

Hoch hinaus an der Hebe-brandstraße 2: mit bis zu 18 Geschossen wird das Perigon das höchste Ensemble des Pergolenviertels Visualisierung: Zech Group

WINTERHUDE Geplant sind 1700 Wohnungen im Pergolenviertel, dem größten Wohnbauprojekt im Bezirk Nord. Fast alle Baufelder wurden ab 2016 zügig bebaut, viele Gebäude sind bereits bewohnt. Doch erst kürzlich erfolgte der symbolische Spatenstich für das Ensemble „Perigon“.

Ursprünglich war ein „Wohnturm“ an der Hebebrandstraße nahe der S-Bahn-Station Alte Wöhr geplant. Für das Projekt mussten Kleingärten lange zuvor weichen, die Bauwagengruppe „Borribles“ umziehen nach Klein Borstel. „Für den damaligen Bebau-ungsplan wurde eine vorläufige Bauform angenommen“, erklärt Sprecherin Elina Wiesner vom Bezirksamt Nord.

Endgültige sei sie erst später durch ein Wettbewerbsverfahren gefunden worden. „Für die Umsetzung des Sieger-Entwurfs wurde dann ein neues B-Plan-Verfahren durchgeführt.“ Schon die Planung dieses Baufelds habe länger gedauert „wegen der „Erschließung bei schwierigen Grundstücksverhältnissen und der Nutzungsmischung“, so Wiesner.

Im Dezember 2019 übernahm die Wohnkompanie Nord (Zech-Gruppe) die Projekt-entwicklung, jetzt realisiert sie auf rund 6500 m² je ein Gebäude mit 11 und 18 Geschossen. Bis Ende 2023 sollen rund 200 geförderte Studentenwohnplätze und 20 Apartments für das Projekt „Hier wohnt Hamburgs Jugend“ entstehen. Weitere 345 Wohneinheiten würden frei finanziert: als Miet- und Eigentumswohnungen. Zudem sind eine Kita, Einzelhandel sowie Praxis- und Gewerbeflächen geplant, nebst CarSharing-, Pkw- und 600 Fahrradstellplätzen.

Das Perigon sorge für den sozialen Mix: Studierende, Auszubildende und Angestellte aus der City Nord fänden hier ebenso ein Zuhause wie Familien, Paare und Senioren, erklärte Holger Römer, Sprecher der Wohnkompanie Nord (Zech-Gruppe).

Info: www.wohnkompanie.de

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